Zarenschlamm und ukrainische Gesänge

Foto: Wikimedia Commons/A.Savin CC BY-SA 3.0Foto: Wikimedia Commons/A.Savin CC BY-SA 3.0
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[Von Ulrich Heyden] – Die Krim wird zum Magneten für russische Touristen. Auch Ukrainer kommen immer noch, als Urlauber und – wegen der höheren Löhne auf der Halbinsel – als Arbeitsmigranten.

Wer am Ostrand von Jalta wohnt hat es gut. Aus dem angrenzenden Park klingt ein ganzes Vogel-Orchester. Eine Nachtigall, oder sind es gar mehrere?

Von der Pension Massandra, einem preisgünstigen Hotel, sind es bis zum Strand nur 15 Minuten zu Fuß. Auf dem Weg komme ich mit einem jungen Bauarbeiter ins Gespräch, der Säcke mit Zement auf eine Schubkarre lädt. Er verdiene 800 Rubel am Tag, das sind im Monat 24.000 Rubel (320 Euro), sagt der etwa 28jährige. Das ist doppelt so viel wie der Durchschnittslohn in der Ukraine.

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