Und ewig strahlt das Plutonium

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[Von Wolfgang Pomrehn] – 30 Jahre nach Tschernobyl kann von einem Ende der Folgen noch lange nicht die Rede sein.

Vor genau 30 Jahren ereignete sich im ukrainischen Tschernobyl, nördlich von Kiew und unweit der weißrussischen Grenze, der bis dahin folgenschwerste Unfall in der Geschichte der zivilen Atomenergienutzung. Der damals erst seit drei Jahren im Betrieb befindliche Reaktor 4 des dortigen Atomkraftwerks sollte zur jährlichen Revision herunter gefahren werden und geriet dabei völlig außer Kontrolle.

Eine Mischung aus Bedienungsfehlern der Mannschaft und einem problematischen Design des Reaktors vom Typ RBMK, so 2002 die Nuclear Energy Agency der OECD in einer Übersichtsdarstellung, führte dazu, dass es schließlich zu einer sehr raschen Entwicklung von Wasserdampf kam und der dadurch entstehende Druck den Reaktorbehälter sowie das Dach des Gebäudes wegsprengte.

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