Trotz Kriegsdrohungen hofft der Kreml auf bessere Beziehungen zu den USA

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[Von Andrea Peters] – Der Kreml begrüßte die Wahl von Donald Trump, da er hofft, dass dieser die Spannungen zwischen Moskau und Washington abbauen und eine Annäherung auf der Basis gemeinsamen Handelns im „Krieg gegen den Terror“ ermöglichen wird. Gleichzeitig breitet sich in Russland allerdings die Einsicht aus, dass die zukünftige Trump-Regierung einen „unberechenbaren“ Charakter haben wird. Trump hat bereits sehr rechte Persönlichkeiten in seine Auswahl berufen, die den in amerikanischen herrschenden Kreisen allgegenwärtigen russlandfeindlichen Kurs vertreten.

Der Kreml berichtete von einem Telefongespräch zwischen Wladimir Putin und Trump, in dem beide Seiten darüber übereingestimmt hätten, dass sich „die bilateralen Beziehungen in einem absolut unbefriedigenden Zustand“ befänden und „ihre Normalisierung“ notwendig sei. Außerdem betonte man die Wichtigkeit „konstruktiver Zusammenarbeit“.

„Es gibt ein gemeinsames Politikverständnis“ zwischen den beiden, sagte Außenminister Sergei Lawrow am Freitag in Perus Hauptstadt Lima während des Spitzentreffens der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC). „Sobald Donald Trump die Macht offiziell in seine Hände genommen hat, wird das Ziel sein, diesen Geist in die Sprache praktischen Handelns zu übersetzen“, ergänzte er.

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