Neue Kämpfe in der Ost-Ukraine

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[Ulrich Heyden] Betroffen von Beschießungen sind Großstädte und Wohnviertel. US-Botschafter in der Ukraine sagt, vorgezogene Parlamentswahlen würden „die Reformen verlangsamen“.

Donnerstag. Die Sonne scheint. Aus einem zerstörten Mehrfamilienhaus am nördlichen Stadtrand von Gorlowka hört man die Schreie einer alten Frau. Ihre Stimme überschlägt sich fast. Sie schreit: „Und ihr sagt, bei uns wird nicht geschossen.“

Gerade kommt eine Beobachter-Gruppe an dem Haus vorbei, Offiziere der international nicht anerkannten „Volksrepublik Donezk“ (DNR) und Beobachter der OSZE. Sie besichtigen die frischen Kriegsschäden, Bombentrichter und zerstörte Hausfassaden. Für die Offiziere ist klar, dass die ukrainische Armee für die neuen Beschüsse verantwortlich ist. Die OSZE-Beobachter schweigen.

Bäume sind zersplittert, Balkons zerfetzt, Außenwände der Plattenbauten haben sich verschoben. Überall sieht man Reparatur-Brigaden, die zerstörten Gasleitungen flicken. Die Reporterin Jekaterina Katina des DNR-nahen Video-Portals Newsfront filmte die Besichtigung.

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