Importembargo: Käse plus 35 %

Die westlichen Wirtschaftssanktionen, das selbstauferlegte Importembargo und der mit der Krise verbundene Investitionsrückgang wirken sich auf verschiedene Wirtschaftsbereiche unterschiedlich aus.

Am ehesten gelingt die vielbeschworene Importsubstitution im Agrar- und Lebensmittelbereich, bei der Chemie und der Metallurgie. Da zu diesen Branchen auch exportierende Betriebe gehören, wirkt sich neben dem Wegfall der Importkonkurrenz der Kursverlust des Rubels positiv aus.

Insgesamt stieg die industrielle Produktion in Russland im Januar um 0,9 Prozent im Jahresvergleich. Saisonbereinigt und im Monatsvergleich verzeichnet der Januar einen Rückgang von 1,8 Prozent nach einem Wachstum von 1,9 Prozent im Dezember.

weiter bei den Deutsch-Russischen Wirtschaftsnachrichten >>>