Antirussische „Fake-News“-Kampagne in ganz Europa

Foto: Michael Gaida CC0 Public Domain via Pixabay
image_pdfimage_print

[Von Julie Hyland] – Im Anschluss an die amerikanischen Präsidentschaftswahlen vom 8. November intensivierten Teile der Demokratischen Partei, der Geheimdienste und der Medien die unbewiesenen Behauptungen aus der Zeit vor der Wahl, die russische Regierung hätte die E-Mail-Server der Demokratischen Partei gehackt, um den Wahlkampf von Hillary Clinton zu sabotieren.

Der unmittelbare Zweck bestand darin, vom eigentlichen Inhalt der durchgesickerten E-Mails abzulenken, die eine Verschwörung des Clinton-Lagers und des Demokratischen Nationalkomitees gegen den Herausforderer Clintons, Bernie Sanders, enthüllten.

Mit Trumps Sieg wurde die Kampagne um die geleakten E-Mails zum Fokus eines erbitterten Kampfes innerhalb der herrschenden Elite über die künftige Außenpolitik. Dabei geht es vor allem um die Frage, ob die Vereinigten Staaten ihre diplomatische, ökonomische und militärische Offensive erst gegen Russland oder gegen China richten sollten. Die tieferliegende Bedeutung besteht indes darin, jeden, der Fragen zur Außenpolitik aufwirft, als „nützlichen Idioten“ einer ausländischen Macht darzustellen und weitreichende Zensur, vor allem gegen soziale Medien, zu rechtfertigen.

weiter bei WSWS >>>