USA versuchen, die Rolle der UdSSR beim Sieg über den Nationalsozialismus herabzusetzen – russisches Außenministerium

USA versuchen, die Rolle der UdSSR beim Sieg über den Nationalsozialismus herabzusetzen – russisches Außenministerium

Am Freitag, 8. Mai, veröffentlichte das Weiße Haus auf Instagram eine Videoaufnahme der Kranzniederlegung am Denkmal für den Zweiten Weltkrieg durch US-Präsident Donald Trump. Der dazu gehörige Text lautet. „Am 8. Mai 1945 besiegten die Vereinigten Staaten und Großbritannien den Nazismus. Der amerikanische Geist wird immer siegen“.

Wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Samstag sagte, können solche Versuche, „die Geschichte umzuschreiben“, nicht toleriert werden, wenn sie von den Behörden „eines Landes kommen, das sich selbst als „Führer der freien Welt“ und „Verfechter der Demokratie“ und „unversöhnlicher Kämpfer gegen Fälschungen“ nennt.

Da die UdSSR in dieser Botschaft des Weißen Hauses nicht als Besieger des Nazideutschland erwähnt wurde, veröffentlichte das russische Außenministerium eine Erklärung in der es heißt, Russland sei empört über die Versuche der USA, die Rolle der UdSSR beim Sieg über Hitler-Deutschland herabzusetzen, und beabsichtige, dieses Thema ernsthaft mit US-Beamten zu diskutieren.

„Es ist äußerst empörend zu versuchen, die Niederlage des Nationalsozialismus und den entscheidenden Beitrag unseres Landes dazu noch dazu an den Feierlichkeiten des 75. Jahrestages des Sieges, zu verfälschen.“

In dem Bericht heißt es, dass am Vorabend der Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag des Sieges im Zweiten Weltkrieg „die amerikanischen Offiziellen nicht den Mut und den Wunsch hatten, die unbestrittene Rolle und die riesigen unverhältnismäßigen Opfer, die die Rote Armee und das sowjetische Volk damals um der ganzen Menschheit willen erlitten haben, zumindest mit einem halben Wort zu würdigen“. Das Hauptverdienst, den gemeinsamen Feind zu besiegen, nur „Amerika und Großbritannien“ zuzugestehen, steht außerdem im Widerspruch zu der Erklärung, die der russische Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump am 25. April am Jahrestag des historischen Treffens sowjetischer und amerikanischer Soldaten an der Elbe 1945 verabschiedet haben. Das Außenministerium stellt fest, dass Nutzer von sozialen Netzwerken aus der ganzen Welt die Versuche des Weißen Hauses, historische Fakten zu ignorieren, verurteilt haben, aber ihre Kommentare werden „systematisch gelöscht“.

In dem Bericht heißt es auch, dass das Thema der Bewahrung der Erinnerung an die heilige Heldentat der Kämpfer gegen den Nazismus nicht zu einem weiteren Problem in den Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland werden dürfe. „Wir beabsichtigen, ein ernsthaftes Gespräch über dieses Thema mit amerikanischen Beamten zu führen.“

Moskau ruft die amerikanische Seite erneut zur Zusammenarbeit auf der Grundlage gegenseitigen Respekts auf. „Russland und die USA, trotz ihrer Unterschiede, können auf der Grundlage von Vertrauen, gegenseitiger Achtung und Berücksichtigung der Interessen des jeweils anderen eine gemeinsame Antwort auf die wachsenden Herausforderungen unserer Zeit geben“, betont das russische Außenministerium.

[hrsg/russland.NEWS]

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