Ukrainische Wahlaussagen – Julia Timoschenko

Ukrainische Wahlaussagen – Julia Timoschenko

Die Vorsitzende der Partei Vaterland, Julia Timoschenko, sagte, wenn sie die Präsidentschaftswahlen in der Ukraine gewinnen werde, würde sie die Krim zurückholen.

„Wir müssen nicht nur die besetzten Gebiete der Krim und des Donbass zurückbekommen, sondern auch Russland als Besatzungsstaat zur Verantwortung ziehen, um die Verluste unseres Landes zu kompensieren“, sagte sie auf einer Wahlversammlung und erklärte außerdem, dass die Mitgliedschaft des Landes in der NATO für sie die einzige Sicherheitsgarantie sei.

Darüber hinaus hat sie versichert, dass sie den Donbass in die Ukraine zurückbringen werde und dass Russland für die „Besetzung“ der Krim 100 Milliarden Euro bezahlen müsse, was die russische Duma als Unsinn bezeichnete.

Die Versprechungen der Präsidentschaftskandidatin Julia Timoschenko, die Krim zur Ukraine zurückzubringen, bedeuten nichts und sind nur Wahlpropaganda, so Sergej Tschernjachowski, Professor des Instituts für Politikwissenschaft an der Moskauer Staatlichen Universität.

Nach Ansicht des Politikwissenschaftlers sollte man von Timoschenko keine Schritte in Richtung Russland erwarten oder sie werden nach dem Prinzip „ein Schritt vor – ein Schritt zurück“ erfolgen. Jetzt ist es ihre Hauptaufgabe, die bevorstehende Präsidentschaftswahl zu gewinnen, und solche Aussagen können ihr dabei helfen.

Für sie gebe es jetzt kein „Projekt Krim“, es gebe nur ein Projekt „Macht“, erst dann werde man sehen. Im Großen und Ganzen gelte das Gleiche für Poroschenko. Beide seien gefesselt und in unterschiedlichem Maße vom Westen abhängig“, fügte Tschernjachowski hinzu.

[hmw/russland.NEWS]

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