Trump rüttelt an der transatlantischen Solidarität

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[Von Florian Rötzer] – In einem Interview macht der republikanische Präsidentschaftskandidat seine außenpolitischen Vorstellungen deutlich.

Der von den Republikanern nun endlich als Präsidentschaftskandidat nominierte Donald Trump hat kurz davor in einem Interview am Mittwoch für Aufregung gesorgt. Er hatte in dem Interview Artikel 5 des Nato-Vertrags in Frage gestellt. Der sieht vor, dass es eine Beistandspflicht gibt, wenn ein Nato-Partner angegriffen wird. Trump meinte, er würde als Präsident erst einmal schauen, ob der Partner seine Verpflichtungen erfüllt habe, bevor er dem Land militärisch beisteht.

Trump gibt sich ganz kostenorientiert. Insgesamt hält er fest, dass die USA reichen Ländern militärisch nicht beistehen sollten, die nicht auch die dadurch entstehenden „schwindelerregenden “ Ausgaben übernehmen. Der republikanische Präsidentschaftskandidat malt dabei das Bild einer USA, die selbstlos ihren Alliierten zu Hilfe eilt, als ob damit nicht stets auch eigene wirtschaftliche oder geostrategischen Interessen verfolgt würden.

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