Schön, teuer und anspruchsvoll: der Föderalismus an einer Konferenz in Petersburg

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An der Petersburger Konferenz “Föderalismus – schweizer Erfahrung im internationalen Kontext” wurde ein Thema diskutiert, das für die Schweizer alltäglich, für Russland politisch brisant ist. Hierzulande spricht man lieber über den Föderalismus anderswo als im eigenen Land. Von schweizer Seite war die Veranstaltung mit Alt-Bundesrat Pascal Couchepin und Ständerat Filippo Lombardi hochkarätig bestückt.

Bereits zu Beginn der Veranstaltung im prächtigen Konferenzsaal der schwer bewachten Jelzin-Bibliothek wurde klar, dass man das Thema “Föderalismus” in Russland vor allem theoretisch-juristisch als praxisbezogen diskuskutiert. Zwar nennt sich Russland offiziell “Föderation”, ist jedoch ein zutiefst zentralisierter Staat, in dem Föderalismus sehr leicht als Separatismus ausgelegt werden kann.

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