Poroschenko will UN-Friedenmission

Debalzewo-Kessel
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[Florian Rötzer] Nach der Niederlage in Debaltseve herrscht Rätselraten, wie es weitergehen soll.

Der Abzug der ukrainischen Truppen aus Debaltseve war wohl weniger „geplant und organisiert“, wie das der ukrainische Präsident Poroschenko öffentlich versicherte (Poroschenko lässt ukrainische Soldaten aus Debaltseve abziehen). Kritik war schon länger am Generalstab laut geworden, die Milizen drohten mit der Einrichtung eines „parallelen Kommandos“. Jetzt hatten offenbar die eingekesselten Kommandeure der Truppen entschieden, sich aus der aussichtslosen Lage im Kessel zurückzuziehen. Einige hundert Soldaten haben sich ergeben. Wäre der Befehl früher gekommen, wären die Verluste nicht so groß gewesen. Poroschenko feierte nur die Tapferkeit der Soldaten, die schlecht ausgerüstet, die seit langem umkämpfte Stadt verteidigen sollten, um die Tasche in das Gebiet der Separatisten zu halten.

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