Polnische Regierung: Clinton oder Trump sind wie „Pest und Cholera“

Jaroslaw Kaczynski. Bild Adrian Grycuk CC-BY-SA-3.0Jaroslaw Kaczynski. Bild Adrian Grycuk CC-BY-SA-3.0
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[Jens Mattern] Der Wagenburgstimmung in Polen liegt ein Mix aus Hybris und Minderwertigkeitskomplexen zugrunde.

„Bill Clinton soll sich bei den Polen entschuldigen“, forderte die polnische Ministerpräsidentin Beata Szydlo letzte Woche im Radio. Der ehemalige US-Präsident hatte zuvor bei einem Wahlkampfauftritt für seine Frau Polen und Ungarn „Putin-mäßige Führung“ vorgeworfen. Die beiden Länder hätten zudem entschieden, dass „Demokratie zu viele Schwierigkeiten“ bereite.

Die Kritik an den Veränderungen in Polen, kommt in der westlichen Welt nicht aus der Mode und die allein regierende Partei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) reagiert immer dünnhäutiger darauf. Vor allem durch die faktische Entmachtung des Verfassungsgerichts und die indirekte Herrschaft des Parteichefs Jaroslaw Kaczynski steht das Land immer wieder im Fokus der internationalen Öffentlichkeit.

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