Mein Moskau [9] – Silvester. Djed Maros (Väterchen Frost) und Novji God (Neujahr)

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[Hanns-Martin Wietek] Dies ist das neunte Kapitel der Geschichte eines zweifachen Aufbruchs – eines persönlichen und eines Volkes –, erlebt und geschrieben in den Jahren 1992 und 1993.

Nachdem diese Geschichte jetzt schon Geschichte geworden ist, habe ich mich entschlossen, sie unverändert zu veröffentlichen – auch wenn ich das eine oder andere heute anders schreiben würde.

Vielleicht trägt die Geschichte dazu bei, dass die Menschen des Westens die russischen Menschen besser verstehen.

Die einzelnen Abschnitte erscheinen in loser Folge.
Alle Folgen finden Sie hier.

 

Während ich die Ereignisse und Gespräche von damals – es waren lange Gespräche und heiße Diskussionen – in mir wieder aufleben lasse, um sie niederzuschreiben, überkommt mich Trauer, Wehmut und Zorn.

Damals strahlte ich Zuversicht aus, tat alles, um Oksana und Helena Mut zu geben, malte eine Zukunft in hellen Farben, rechnete mit der Vernunft der Menschen.

Ich versuchte, ihnen die Werte ihrer Kultur und ihrer Heimat aufzuzeigen, führte ihnen die Unterschiedlichkeit der kulturellen Wertesysteme in ihrem Land und in dem sogenannten Goldenen Westen vor Augen; ich versuchte ihnen deutlich zu machen, was es bedeutet, von seinen Wurzeln abgeschnitten zu sein und nicht nur in einem fremden Land, sondern in einer fremden Kultur leben zu müssen; ich zeichnete ihnen ein wirklichkeitsgetreues Bild vom Leben in der „freien“ Welt (frei wovon eigentlich?).

Und ich war glücklich, zu hören „Hans, du hast recht, wir bleiben hier, hier ist unser Platz.“

Die Dummheit der Menschen und der Politiker hat mir Unrecht gegeben (der Zynismus hier Mensch, da Politiker ist gewollt!).

Oksana und Helena sind Russinnen. Sie sind geboren und aufgewachsen in Riga, in Lettland.

Oksana ist Kunstmalerin und hat eine Ausbildung als Restaurator gemacht, muss aber jetzt in einem der nach westlichem Muster neu entstandenen und auch von „Westlern“ geleiteten Kasinos arbeiten, um mit ihrem Sohn leben zu können.

– Besucher in diesem Kasino sind meist West-Geschäftsleute und Einheimische, die nach „der Wende“ das schnelle Geld machen, ich nenne sie „Kakerlaken-Mafiosi“, bei uns hießen sie nach dem zweiten Weltkrieg noch relativ vornehm „Kriegs- und Inflationsgewinnler“. –

Ihr Mann ist vor zwei Jahren nach Deutschland gefahren, hat Asyl beantragt, sich scheiden lassen und eine deutsche Frau geheiratet, was ihm die Aufenthaltsberechtigung „beschert“ hat.

Helena ist Dozentin für Deutsch und deutsche Literatur an der Universität in Riga; sie spricht Deutsch wie ihre Muttersprache und kennt sich in unserer Literatur besser aus als ich. Zu Sowjetzeiten hat sie außerdem deutsche Reisegruppen auf kunsthistorischen Reisen in Russland begleitet. Sie lebt mit ihrem Sohn und ihrem Vater zusammen, wobei sie alle zur Zeit von der Rente ihres Vaters leben, denn die Universität hat seit einigen Monaten kein Gehalt bezahlt; 4000 Lettische Rubel verdient sie dort pro Monat; gearbeitet hat Helena jedoch trotzdem, denn wäre sie ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen, hätte man sie entlassen.

 

Heute, am Morgen des letzten Tages im alten Jahr waren wir noch in der Stadt, um in den Markthallen einzukaufen.

Bevor wir jedoch zu den Markthallen kamen, führte uns unser Weg an einer Apotheke vorbei. Als Apotheker konnte ich natürlich nicht an einer lettischen Apotheke vorbeigehen, ohne wenigstens einen kurzen Blick hineinzuwerfen. Ich war sprachlos:

Überall original deutsche Arzneimittel in deutscher Verpackung! Fast ausschließlich!
Aber nicht nur das; die Arzneimittel müssen auch, sofern sie nicht auf Kassenrezept verordnet sind, in DM bezahlt werden!
Wer also aus eigener Tasche Arzneimittel kaufen will, muss zuerst zu einer Geldwechselstelle gehen und seine Lettischen Rubel gegen Deutsche Mark eintauschen! Verrückt. Und das ist in allen Apotheken so. Die Preise sind im Übrigen durchweg niedriger als bei uns in Deutschland!

Dann die Markthallen:

In drei riesigen Hallen gibt es alles, was das Herz begehrt: Fleisch, Wurst, Gemüse, Eier, Butter, Käse, Brot, Gewürze, Blumen (um diese Jahreszeit!) usw. usw. und das – den Umrechnungskurs 1DM = 110 lettischen Rubel zugrunde gelegt – zu Spottpreisen.

Ich habe 50 $ gewechselt, das sind etwa 9000 lettische Rubel, mehr als ein durchschnittlicher Monatsverdienst. Nur der Sparsamkeit von Oksana und Helena ist es zu verdanken, dass wir für den Nachhauseweg keinen Lieferwagen gebraucht haben; wäre es nach mir gegangen, uns wäre ganz bestimmt nach einigen Tagen die Hälfte schlecht geworden.

Es ist alles vorhanden, nur, die wenigsten können es sich leisten.

Jetzt sitzen wir drei zusammen in Oksanas Küche und bereiten ein großes Essen für diese Silvesternacht vor. Meine Mitarbeit beschränkt sich allerdings fast ausschließlich aufs Erzählen.

Oksanas zwölfjähriger Sohn Denis hat gestern eine kleine, dünne Fichte gekauft, die heute im Wohnzimmer mit buntem Lametta und Kerzen geschmückt wird; wenn ich mir das Ergebnis anschaue, glaube ich, eher in Amerika als in Russland zu sein.

Weshalb aber heute an Silvester einen „Weihnachtsbaum?“

In der russisch-orthodoxen Kirche, nicht jedoch im staatlich-weltlichen Bereich, gilt noch heute der alte Julianische Kalender. Die Kirche hat die von Papst Gregor XIII im Jahr 1582 durchgeführte Kalenderreform nicht mitgemacht. Der Heilige Abend ist daher in der russisch-orthodoxen Kirche in diesem Jahrhundert am 6. Januar.

Der 24., 25. und 26. Dezember nach unserem und dem russisch-weltlichen Gregorianischen Kalender sind ganz normale Arbeitstage.

Heute ist jedoch der 31. Dezember! Weder Julianische noch Gregorianische Weihnachten können es also sein.

Nach der kommunistischen Revolution wurden gemäß dem Motto „Religion ist Opium für das Volk“ alle kirchlichen Feiertage verboten. So auch die Weihnachtsfeiertage.

Da das Weihnachtsfest aber im Lauf der Jahrhunderte zu einem festen Bestandteil auch im Brauchtum, in der Tradition, geworden war, musste ein Ersatz gefunden werden.

Das Aufstellen eines Weihnachtsbaumes und der Brauch, einander zu beschenken, wurden einfach auf Silvester verlegt.
Und um die Sitte des Weihnachtsbaum Aufstellens einerseits noch weiter von seiner ursprünglich religiösen Bedeutung zu entfernen und andererseits irgendwie mit der kommunistischen Ideologie zu verknüpfen, wurde aus dem ehemals goldenen Stern von Bethlehem, der den Baum als Spitze zierte, ein roter Sowjetstern.

Heute in der nachkommunistischen Zeit habe ich in Familien, die ich besucht habe, diesen Stern nicht mehr gesehen; womit ich allerdings nicht sagen will, dass er in allen Familien verschwunden ist. Auf öffentlichen Weihnachtsbäumen, wie z.B. im Kreml, prangt er noch, und – auch wenn ich dafür als Verräter geschlagen werde – es sieht gut aus.

Eigentlich ein Treppenwitz der Weltgeschichte:
In den Zeiten der Heidenmissionierung hat die Kirche heidnische Feste und Bräuche benutzt und ihnen christliche Bedeutungen gegeben; die Kommunisten – aber nicht nur die, auch andere doktrinäre Gesellschaftssysteme – haben christliche Feste benutzt, um eigene ideologische Ziele zu erreichen!

 

Von mir aus hätte der rote Stern seinen Platz behalten können, denn auch er ist jetzt ein Stück Geschichte, mit der es sich auseinander zu setzen gilt. Ab dem Zeitpunkt, in dem die Werte verschwinden, für die er ein Symbol war, hat er nur noch rein historische Bedeutung.
Viel trauriger finde ich es, dass die alte Tradition des Baumschmuckes in vielen Familien dem amerikanisch-kitschigen 0815 Schmuck Platz gemacht hat.

Nun zurück zu meiner „Arbeit“ am Küchentisch.

Wir sprechen über die Situation der Russen in Lettland.

Ich werde an den alttestamentarischen Fluch erinnert, der die Folgen einer Tat den Kindern und Kindeskindern aufbürdet.

Die heutige Generation der jungen Russen, die nichts dafür können, dass sie in Lettland geboren wurden und dort aufgewachsen sind, tragen die Folgen der leidvollen Geschichte Lettlands.
Sie werden immer mehr gemieden und benachteiligt, auch wenn es offiziell kein Politiker eingesteht.
Zusätzlich geraten sie immer stärker zwischen die Mühlsteine der aktuellen Politik.

Das Russland, in das man sie gern gehen sehen möchte, kennen sie nicht und ist ihnen fremd; sie sind in einem Land aufgewachsen, dessen Kultur und Tradition aufgrund geschichtlicher Entwicklung dem Westen näher ist, als Russland. Sie sehen Lettland als ihre Heimat an und lieben diese wie jeder seine Heimat liebt. Dort werden sie aber immer ungeliebter, und wenn nicht bald menschliche Vernunft beginnt, das Handeln in ihrer Heimat zu bestimmen, werden sie bald heimatlos sein.

Ich versuche ihnen Mut zu machen, zeige rationale Gründe auf, warum ihr Land nicht auf sie wird verzichten wollen und rücke vor allen Dingen das glorifizierte Bild, das sie vom „Goldenen Westen“ haben zurecht. Natürlich tut es weh, wenn heute alle Russen in Lettland die lettische Sprache lernen müssen. Aber – von außen betrachtet – wo ist da der Unterschied: als die Amtssprache in Lettland Russisch war, mussten alle Letten Russisch können. Hinzukommt, dass der latent vorhandene Gedanke an eine Ausreise in den Westen in einen Teufelskreis mündet: durch das Unterbewusstsein wird der Ansporn und die Kraft genommen, vorhandene Gelegenheiten anzupacken und zum Erfolg zu führen, was wiederum den Gedanken an eine Flucht, verstärkt.

Letztendlich sind wir doch alle guten Mutes.

Oksana beschließt, sich wieder verstärkt um eine Arbeit als Restauratorin zu bemühen, und Helena, die mit ihrer Arbeit glücklich und zufrieden ist, glaubt fest, dass die Universität bald wieder Geld haben wird, um ihre Mitarbeiter ZU bezahlen.

Die bevorstehenden Ereignisse dieser Silvesternacht nehmen langsam wieder mehr Raum in unserem Denken ein.
Geschenke werden eingepackt, wie bei uns zu Weihnachten. Djed maross, Väterchen Frost, wird sie heute Nacht bringen.

Gäste kommen mit ihren Kindern; Geschenke werden für die Kinder mitgebracht; wir essen zu Abend.
Beim Essen werden wie üblich Trinksprüche ausgebracht, aber immer nur auf das alte, das vergangene Jahr.

Danach ziehen wir uns alle um, ziehen unsere festliche Kleidung an. Ich wundere mich, warum wir uns erst jetzt nach dem Essen umziehen; ich hätte erwartet, dass wir uns schon zum Essen „fein machen“. Die Antwort ist einfach: wir haben gerade ganz normal, wie jeden Abend, gegessen, jetzt bereiten wir uns auf das Neue Jahr vor.

Die Kinder stehen im Mittelpunkt des Abends, es werden Spiele gemacht, fünf Kinder zwischen zehn und zwölf Jahren toben durch die Wohnung. Irgendwann wird das Fernsehen eingeschaltet – was für mich lediglich die Geräuschkulisse erhöht, und erneut wird der Tisch gedeckt. Wir setzen uns erneut zum Essen.

Nach meiner Uhr geht es auf elf Uhr zu. Da natürlich hauptsächlich Russisch gesprochen wird, nur mit mir wird Englisch oder Deutsch geredet, bin ich heftig überrascht, als um elf Uhr plötzlich die Gläser geschwungen werden, im Fernsehen knallt ein Feuerwerk und die Kremlglocken läuten, alles küsst sich und wünscht sich „s novim godom“.

Ich bin vollkommen durcheinander, ich verstehe nichts.
Mein reichlich dämliches Gesicht erregt Heiterkeit, als ich frage, was jetzt eigentlich los sei.

„Hans, wir sind Russen, und in Moskau ist jetzt Mitternacht. Weiter im Osten war schon früher Mitternacht und das ist auch Russland.“

Ein seltsames Gefühl beschleicht mich, als mir bewusst wird: Fast alle Länder Europas begrüßen das Neue Jahr in der selben Sekunde, Italien, Frankreich, Deutschland, Polen, Norwegen usw., usw. In Russland gehen die Uhren tatsächlich anders! Hier beginnt das Neue Jahr nicht nur zu einem anderen Zeitpunkt, sondern diese eine bei uns so gefeierte Sekunde zieht sich hier über viele, viele Stunden hin!

Man sagt, und ich habe es bei Galinka oft erlebt und sie deswegen gehänselt, eine russische Minute sei zwischen 10 Minuten und mehreren Stunden lang.

Jetzt wird mir alles klar! Spaß beiseite, vielleicht muss in einem Land von diesen Ausmaßen, in dem es möglich ist, dass Freunde und Familienmitglieder miteinander sprechen, während es bei dem einen morgens und bei dem andern z.B. schon Nachmittag ist, Zeit eine weniger große Bedeutung spielen.

Ob das der Grund ist, weiß ich nicht; Tatsache ist, dass alle in Russland wirklich viel mehr Zeit haben, als wir Westeuropäer.

Die Kussszenen sind gerade abgeebbt, wir haben uns wieder unserem Essen, d.h. eigentlich mehr dem Trinken zugewandt, ich betrachte mir ein bisschen wehmütig im Fernsehen das bunte Treiben auf dem verschneiten Roten Platz – wehmütig, weil es ja eigentlich mein Traum war, bei diesem Treiben dabei sein zu können, da poltert und klopft es an der Tür. Djed maross, Väterchen Frost, ist da!

Die Kinder werden kleinlauter, auch die großmäuligsten, und auch ich bin sehr gespannt, wie er denn aussehen wird.

Er wird hereingelassen.

Herein kommt ein WEIHNACHTSMANN!

Er sieht genauso aus wie die Weihnachtsmänner, die bei uns in den letzten Wochen vor Weihnachten die Fußgängerzonen, Innenstädte und Kaufhäuser überbevölkern. In Skandinavien und Amerika heißt er Santa Klaus; in Süddeutschland, wo zu Weihnachten das Christkind und nicht der Weihnachtsmann kommt, entspricht er dem Nikolaus oder im Fränkischen dem Pelzmärtl, der als Sankt Martin Geschenke verteilt.

Jedes Kind sagt ein Gedicht auf oder singt ein Lied vor und erhält ein Geschenk. Die anfängliche Scheu vor diesem Djed Maross verfliegt schnell; er gebärdet sich nicht wie ein gestrenger alter Mann, sondern eher wie ein lieber großer Bruder.

Zum Schluss sage ich scherzhaft „und mir hat Died maross nichts mitgebracht?“
Worauf er in fließendem Englisch antwortet „doch, die Plastiktüte“ und verschwindet.

Während alle Kinder ihr Geschenk auspacken, herumzeigen und ausprobieren, vom Spielzeugauto bis zur Puppe, kommen Oksana und Helena mit der mir geschenkten Plastiktüte und fordern mich auf, auch etwas zu singen, denn Djed Maross habe für mich auch etwas dagelassen.

Ich singe „Am Brunnen vor dem Tore“, alle lauschen andächtig.
Dann bekomme ich meine Tüte. In der Tüte ist der Samowar, den ich bei Oksana bewundert habe. Mein Sträuben hilft mir nichts; gegen das Argument, er sei hier nur noch Zierde und werde schon lange nicht mehr benutzt, kann ich nichts ausrichten. Ich freue mich ehrlich.

In der Zwischenzeit ist es 12 Uhr geworden, und pünktlich lettischer Zeit wird erneut mit der gleichen Freude auf das Neue Jahr angestoßen. Wir lachen, tanzen, Oksana singt einige schwermütige russische Lieder von Liebe und Trennung, die Kinder singen Kinderlieder – auch sie klingen, obwohl sie einen fröhlichen Text haben, etwas schwermütig – und so wird es ein Uhr.

Jetzt stehe ich auf und bringe einen Toast auf das Neue Jahr aus, denn jetzt feiern meine Lieben in Deutschland den Jahreswechsel.
Es gelingt mir aber nicht mit der gleichen Freude, wie die beiden Male zuvor, Wehmut und Trauer überfallen mich heftig und Tränen laufen in meinen Bart, denn es ist das erste Mal seit 22 Jahren, dass ich diesen Augenblick ohne meine Familie, in der Fremde, erlebe. In Gedanken nehme ich jeden in den Arm und küsse jeden sicher viel, viel inniger und herzlicher, als ich es jemals getan habe. Wie mag es ihnen ergehen? Was fühlen sie? Wo sind wohl jetzt die Gedanken meiner Eltern?

Es erfordert viel Kraft, wieder in das Hier und Jetzt zurückzukommen; am liebsten würde ich jetzt weglaufen und heulen. Aber wohin? Dieser Trennungsschmerz und das aus den Fugen geraten Zeitgefühl machen mich heimatlos.
Gottseidank merken die anderen nicht so viel von meiner Stimmung, oder zumindest tun sie so.

Wir feiern noch ein bisschen, aber bald macht sich dann doch der anstrengende Tag bemerkbar, der Alkohol tut ein Übriges, und wir gehen zu Bett.

Über den Autor

Hanns-Martin Wietek
Arbeitet als freier Publizist für russische Literatur und Geschichte für verschiedene Medien. Literaturkritiker für buechervielfrass.de und russland.RU. Seit 2003 bei russland.RU zuständig für Kunst und Kultur und stellt russische Künstler vor.