„Licht-aus-für-die-Umwelt-Kampagne“ in Russland

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Am 25. März findet in Russland die Licht-aus-für-die-Umwelt-Kampagne statt, erklärte der Direktor für Umweltschutz-Politik des World Wildlife Fund Russland Jewgeni Schwarz am Donnerstag.

„125 Städte in unseren grenzenlosen Heimat von Petropawlowsk-Kamtschatka bis nach Murmansk und Archangelsk“ haben im ersten Jahr teilgenommen, so Schwarz.

In der „Erdstunde“ werden in Moskau zwischen 20.30 und 21.30 Uhr am Samstag in 1.700 Häusern die Lichter ausgeschaltet – und das jedes Jahr seit 2009.
Im Jahr 2016 wurden während dieser weltweiten Energie-Einsparungsstunde durch das Lichtausschalten 241 MW Leistung eingespart.

Die „Erdstunde“ (Earth Hour) ist eine internationale Veranstaltung, zu der der World Wide Fund for Nature (WWF) Organisationen und Einzelpersonen aufruft. Nicht unbedingt notwendige Lichter sollen als ein Zeichen der Verbundenheit mit unserem Planeten und zur Erinnerung an den Klimaschutz ausgeschaltet werden. Die Beleuchtung von allen bekannten Gebäuden und Gedenkstätten weltweit werden in dieser Stunde ausgeschaltet.

Im letzten Jahr haben 2 Milliarden Menschen aus 178 Ländern in über 7.00 Städten daran teilgenommen, darunter 22 Millionen Russen.

[hmw/russland.news]

Über den Autor

Hanns-Martin Wietek
Arbeitet als freier Publizist für russische Literatur und Geschichte für verschiedene Medien. Literaturkritiker für buechervielfrass.de und russland.RU. Seit 2003 bei russland.RU zuständig für Kunst und Kultur und stellt russische Künstler vor.