Leiterin der Petersburger “Wählerinnen-Liga” bleibt wegen Furcht vor Strafverfahren im Ausland

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Tatiana Dorutina, Leiterin der Petersburger “Wählerinnen-Liga” kehrt von ihrer Reise aus Litauen nicht zurück, weil sie sich vor einer Strafverfolgung in Russland fürchtet, schreibt Fontanka.ru. Das Büro der nicht nichtkommerziellen Organisation (NKO), die sich in erster Linie mit der Ausbildung von Wahlbeobachtern beschäftigt hat, wurde ihrer Aussage nach mehrmals durchsucht, stand unter ständiger Bewachung. Sie persönlich erhielt mehrfach anonyme Anrufe und Drohungen.

Zum letzten Mal erhielt das Büro der Liga am 6. November Besuch von der Polizei, die gleich den Computer der Buchhaltung mitnahmen. Eine konkrete Begründung, bzw. Anschuldigung liess die Staatsanwaltschaft bisher nicht verlaufen. Laut Dorutina liess man sie lediglich wissen, dass von bisher unbekannter Seite Klagen über ihre Organisation eingegangen seien. Danach befragt, sagte man Fontanka.ru bei der Staatsanwaltschaft, es laufe kein Verfahren gegen diese Organisation. Dorutina hingegen befürchtet, dass die Liga bald völlig liquidiert werde und bleibt daher vorläufig im Ausland.

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