Kurznachrichten

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Die russische Regierung hat in einem Staatsakt von dem ermordeten russischen Botschafter in der Türkei Abschied genommen. Medwedew und Putin legten am im Außenministerium aufgebahrten offenen Sarg Blumen nieder. Nach einem Gottesdienst mit dem Patriarchen in der Christ-Erlöser-Kathedrale wurde er mit militärischen Ehren auf dem Friedhof Chimki in Moskau beigesetzt.

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Verteidigungsminister Schoigu hat erklärt, dass Russland aufgrund der stark erhöhten Aktivitäten der NATO gezwungen sei, seine eigenen Truppen im Westen, Südwesten sowie in der Arktis zu verstärken.

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Russland wird Serbien sechs MiG-29-Jäger und dutzende Einheiten gepanzerter Technik kostenlos liefern, wie Serbiens Regierungschef Aleksandar Vučić am Donnerstag in Belgrad nach einem Treffen mit dem russischen Verteidigungsministerium Sergej Schoigu sagte. Der Marktpreis wäre 600 Millionen USD.

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Extreme Kälte in Russland hat Teile einer Region hinter dem Ural lahmgelegt. Bei Temperaturen von rund -50 Grad empfahl der Zivilschutz des autonomen Kreises der Chanten und Mansen den Bewohnern, in den Wohnungen zu bleiben und Autofahrten zu vermeiden. Die Temperaturen sind mindestens 15 Grad niedriger als sonst in dieser Jahreszeit.
Die Verwaltung der Stadt Raduschny teilte mit, dass an allen Schulen der Unterricht ausfalle. Im Internet kursierten Videos von Thermometern, die die Temperatur nicht mehr messen können: Ihre Skala reicht ’nur‘ bis -50 Grad.

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Die Massenevakuierung aus Ost-Aleppo und den Dörfern Fua und Kefraya ist heute in die Endphase getreten, sagte der Berater des Syrien-Beauftragten der Uno, Jan Egeland, am Donnerstag gegenüber Journalisten. Etwa 35.000 Menschen sind mit mehr als 200 Bussen aus Ost-Aleppo weggebracht worden. 750 Kraftfahrzeuge haben den Stadtteil verlassen.

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Der amerikanische Kolumnist Gersh Kuntzman hat In seinem Beitrag in der „New York Daily News“ den Mord am russischen Botschafter „gerecht“ genannt und den Täter als „Freiheitskämpfer“ bezeichnet.

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Das ukrainische Parlament hat Nadescha Sawtschenko, die ehemalige „Kampfpilotin“, die in Russland verurteilt, dann begnadigt und dann ins ukrainische Parlament gewählt wurde, aus seiner Delegation in die Parlamentarische Versammlung des Europarates (PACE) entfernt. Sawtschenko hatte aus eigenem Antrieb eine Reise nach Minsk unternommen und mit den beiden Chefs der „abtrünnigen“ Donbassrepubliken gesprochen.

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Russlands Energiesektor ist nach wie vor in einigen Bereichen entscheidend von ausländischen Technologien abhängig, sagte Ministerpräsident Dmitri Medwedew.
„Die Abhängigkeit unseres Energiesektors von ausländischen Technologien und Geräten ist eine Herausforderung. Trotz der Entscheidungen, die wir in den vergangenen Jahren in mehreren Punkten getroffen haben, ist unsere Abhängigkeit noch in einem kritischen Bereich.“

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Wieder hat die Zentralbank zwei Moskauer Banken das Leben ausgehaucht und die Lizenzen entzogen. Damit steigt die Anzahl der Banken, die in diesem Jahr ihre Existenz eingestellt haben auf 95.

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Alle internationalen russischen Airports planen ein einheitliches WIFI-Netz zu schaffen. Darüber informierte der Provider, der in Moskau für das Metro-System verantwortlich zeichnet. Partner der „MaximaTelekom“ wird dabei die Firma „Kabellose Technologie“ sein. Im ersten Schritt betrifft dies die Airports Nowosibirsk, Gelendschik, Kasan und Omsk. Damit kommen insgesamt mehr als 7 Mio. Passagiere in den Genuss dieses neuen Service. In der weiteren Planung sind die Airports in Chabarowsk und Irkutsk. Dort können insgesamt 3,5 Mio. Passagiere den Service nutzen. Im Jahre 2017 werden somit 12 Airports mit dem Einheitsinternet ausgestattet und im Jahre 2018 werden 90 Prozent aller Airports darüber verfügen. Man betrachtet diesen neuen Service als einen Schritt bei der Vorbereitung der Fußball-Weltmeisterschaft 2018. Vorausgehend hatte man informiert, dass es auch ein Projekt gibt, in russischen Flugzeugen einen Internetempfang zu ermöglichen. Die ersten Flugzeuge wurden bereits 2016 testweise ausgestattet. Der Empfang erfolgt über eine Spezialantenne am Bug des Flugzeuges, die mit dem Satellitennetz kooperiert.

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Russland hat einen weiteren erfolgreichen Test einer Anti-Satelliten-Rakete vorgenommen. Darüber berichtet „Washington Ree Beacon“ unter Bezug auf Quellen im Pentagon. Der Start der Rakete erfolgte vom Weltraumbahnhof in Plezezk. Amerikanische Spezialisten des Pentagon kamen zu der Ansicht, dass die Rakete einsatzbereit ist und Satelliten im Weltraum vernichten können. Der Start der Anti-Rakete erfolgte bereits am 16. Dezember und war der fünfte Teststart.

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Während eines Telefongespräches besprachen der russische und der ägyptische Präsident die Perspektiven für die Wiederaufnahme der Flugverbindungen zwischen beiden Ländern. Weiterer Gesprächsgegenstand war die Situation in der Region, insbesondere in Syrien und Lybien. Beide Präsidenten waren sich einig, dass man die Kräfte im Kampf gegen den internationalen Terrorismus vereinen muss.

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Russland plant weitere Einschränkungen beim Import von Gebrauchtfahrzeugen durch Privatpersonen. Will eine Privatperson zukünftig ein Gebrauchtfahrzeug nach Russland importieren, so muss dieses Fahrzeug mit einer technischen Einrichtung ausgerüstet sein, welche in der Lage ist, bei einem Unfall die Schnelle Hilfe zu rufen. Bereits ab 1. Januar muss in den Dokumenten für das Fahrzeug das Vorhandensein einer derartigen Ausstattung aufgeführt sein. Der russische Zolldienst informiert, dass diese Neuregelung im Zusammenhang mit dem Übergang zu neuen technischen Forderungen der Eurasischen Zollunion steht.

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Präsident Putin reagiert auf die Ost-Erweiterung der NATO und auf die Aufrüstung der NATO an der russischen Grenze. Er sagte am Donnerstag bei einem Treffen mit Armeevertretern im Verteidigungsministerium, das „militärische Potenzial der strategischen nuklearen Kräfte“ in Russland müsse im kommenden Jahr ausgebaut werden. Vor allem sei wichtig, dass sämtliche existierende und künftige Raketenabwehrsysteme „durchbrochen“ werden könnten.

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Der künftige US-Präsident Trump hat seine Liste der Bedrohungen für die USA erstellen lassen. Dies wird von den Regierungen der USA regelmäßig getan. Auf Trumps Liste steht Russland nicht, wohingegen es auf der Liste seines Vorgängers immer ganz oben stand.

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(Hanns-Martin Wietek/russland.news)

Über den Autor

Hanns-Martin Wietek
Arbeitet als freier Publizist für russische Literatur und Geschichte für verschiedene Medien. Literaturkritiker für buechervielfrass.de und russland.RU. Seit 2003 bei russland.RU zuständig für Kunst und Kultur und stellt russische Künstler vor.