Kaliningrad, seine Nationalitäten, seine Migranten

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Kaliningrad – eine Stadt der Nachdenklichkeiten, eine Stadt mit vielem Unbekanntem, eine Stadt mit Problemen die andere russische Städte nicht haben. Eine Stadt mit deutscher Geschichte, sowjetischer Vergangenheit und russischer Zukunft – aber auch mit russischen Problemen.

Als ich im April 1995 nach Kaliningrad kam, fand ich eine unspektakuläre, verträumte Stadt vor. Ein paar Autos sowjetischer Produktion fuhren über holprige Straßen. Versteckt fand ich einen Minimarkt mit deutschem Joghurt und meine Wohnungssuche war mühsam, trotzdem ich keinerlei Ansprüche stellte. Gaststätten gab es einige, aber wenig gastlich, Restaurants gab es zwei, in die man mit gutem Gefühl und auch kleinem Geldbeutel reingehen konnte. Ausländer traf man selten, mal von ein paar Nostalgietouristen aus Deutschland abgesehen – so zumindest mein Eindruck.

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