Irans Präsident telefonierte mit Amtskollegen Wladimir Putin

image_pdfimage_print

Irans Präsident Hassan Rouhani sagte bei einem Telefongespräch mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin am Montag, die Atomverhandlungen auf der „Genf-2″ hätten gute Fortschritte gemacht.

Rouhani warnte aber auch vor negativen Auswirkungen auf die erwünschten Ergebnisse durch „zu anspruchsvolle Menschen“. Laut Putin bestehe im Moment eine „wahre Chance“ zur Lösung des Atomstreits zwischen dem Iran und den westlichen Ländern.

Iran sei früher als erwartet bereit, die Anreicherung von Uran über fünf Prozent zu stoppen, erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow.

„Die Schritte, die der Iran als seine Verpflichtung fixieren kann, sind sehr gewichtig und kommen den Forderungen der internationalen Gemeinschaft entgegen. Und dabei viel schneller als erwartet. Dies betrifft vor allem die Einstellung der Urananreicherung über fünf Prozent und die Begrenzung von Kapazitäten für die fünfprozentige Anreicherung“, sagte Lawrow in einem Interview für die Zeitung Rossijskaja Gaseta.

Japan will mit den USA bei den Verhandlungen über das iranische Atomprogram enger zusammenarbeiten.

In einem Telefonat mit seinem US-Kollegen John Kerry sagte der japanische Außenminister Fumio Kishida, er habe bereits Druck auf den Iran ausgeübt, um Teheran zur mehr Flexibilität bei den Verhandlungen zu bewegen.

Der Iran wird mit sechs weiteren Ländern (USA, Großbritannien, Frankreich, Russland, China und Deutschland) am Mittwoch weiter in Genf über die Atomprobleme des Irans diskutieren.

[Quellen: Stimme Russlands / CRI-online]