Freie Fahrt für freie Bürger – Visafreiheit zwischen Russland und der Europäischen Union

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[ Kommentar von Uwe Niemeier ] Mich erinnert die Losung „Freie Fahrt für freie Bürger“ an das Jahr 1989, als die Bürger der Bundesrepublik für ihre Brüder und Schwestern aus den ostelbischen Gebieten Deutschlands (auch DDR genannt) die Reisefreiheit forderten. Man wollte sich problemlos und bürokratielos gegenseitig besuchen, die Alt-Bundesbürger wollten die Ost-Elbler mit den Errungenschaften der deutschen Demokratie vertraut machen und überhaupt wollte man zeigen, was man in Deutschland unter Freiheit und Wohlstand versteht.

Die Deutschen haben sich durchgesetzt, es dauerte überhaupt nicht lange und man konnte reisen wohin man wollte: Vom Westen in den Osten, ohne Visum, ohne Transitgebühren, ohne Zwangsumtausch und vom Osten in den Westen, ohne Visum, dafür aber mit 100 DM Begrüßungsgeld. Und trotz aller „technischen“ Probleme gelang es den deutschen Bürokraten zwei Staaten in weniger als einem Jahr zu vereinen – eine weltpolitische Glanzleistung. Das zeugt auch vom Organisationstalent der Deutschen und das man es versteht – wenn man es will – schwierigste Probleme in kürzester Zeit zu lösen.

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