Deutschland – Humanitäre Gefühle nach 70 Jahren

Foto: Bundesarchiv, Bild 192-100 / CC-BY-SAFoto: Bundesarchiv, Bild 192-100 / CC-BY-SA
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Die Bundesrepublik Deutschland zeigt nach 70 Jahren humanitäre Gefühle gegenüber den sowjetischen Kriegsgefangenen, die heute noch leben.

Und verschiedene deutsche Kommentatoren vergessen nicht hinzuzufügen, dass diese Überlebenden der Kriegsgefangenschaft heute unter teilweise erbärmlichen Bedingungen leben. Damit hat man dann alle Dinge gleich wieder an die richtige Stelle gestellt – Deutschland der Wohltäter und die Sowjetunion (heute aufgesplittet in viele einzelne souveräne Staaten) als das Land, das sich nicht ausreichend um seine Helden kümmert.

Die zur Verfügung gestellte Summe beträgt 10 Millionen Euro und ist bestimmt für 4.000 ehemalige sowjetische Kriegsgefangene. Wo heute diese Betroffenen wohnen – in der Ukraine, Weißrussland, Russland oder anderen ehemaligen Sowjetrepubliken – ist den verschiedenen Meldungen nicht zu entnehmen, spielt aber eigentlich auch keine Rolle.

Zehn Millionen Euro, aufgeteilt auf 4.000 Personen – das sind 2.500 Euro pro Person. Für die Begünstigten keine kleine Summe, ausgehend davon, dass die Rente in Russland durchschnittlich 200 Euro beträgt (in der Ukraine wesentlich weniger), erhalten die Menschen also eine Jahresrente zusätzlich.

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