Das Weiße Haus will angeblich Russland wegen der Beeinflussung der Wahl bestrafen

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[Florian Rötzer] Nach einem Medienbericht soll noch vor Amtsantritt von Trump zu diesem Zweck eine Executive Order verändert werden, geplant seien Sanktionen und verdeckte Aktionen wie Cyberangriffe

Wenn die Washington Post richtig unterrichtet ist, hat es die Obama-Regierung noch eilig, vor dem Amtsantritt auf die angebliche Beeinflussung der amerikanischen Wahl zugunsten von Trump mit einem Gegenangriff zu reagieren. Angeblich würden Einzelheiten noch ausgearbeitet, die Rede ist von Wirtschaftssanktionen, diplomatischen Maßnahmen und verdeckten Operationen, darunter auch Cyberangriffe.

Bislang hatte Barack Obama immer gezaudert, auf Cyberangriffe mit gleicher Münze zurückzuschlagen. Die Begründung war vernünftig. Es ist meist nicht möglich, die Angriffe auf einen Auftraggeber zurückzuführen. Selbst wenn sie von Computern etwa in Russland, China, oder Iran ausgehen, muss das noch nicht unbedingt heißen, dass es sich um russische, chinesische oder iranische Hacker handelt – und noch viel weniger, dass sie im Auftrag der Regierung handeln. Das ist auch bei den Hacks in die Computersysteme des DNC bislang der Fall.

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