Berlin und sein Dilemma

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[Von Peter Schwarz] – Ein Treffen der deutschen Bundeskanzlerin mit dem französischen, russischen und ukrainischen Präsidenten am Mittwochabend in Berlin blieb ohne praktische Ergebnisse.

Angela Merkel und François Hollande sprachen mit Wladimir Putin und Petro Poroschenko im Berliner Kanzleramt vier Stunden lang über die Lage in der Ukraine und danach zwei weitere Stunden mit Putin über den Syrienkrieg. Es war das erste Treffen im sogenannten Normandie-Format seit einem Jahr, als die vier Staats- und Regierungschefs in Paris zusammenkamen, und der erste Besuch Putins in Berlin seit vier Jahren.

Vertreter der deutschen Regierung werteten allein die Tatsache, dass das Gespräch zustande kam, als Erfolg. Es unterstreiche, schreibt SpiegelOnline, „die Bedeutung, die Putin der deutschen Kanzlerin im Konzert der Mächtigen zubilligt“. Die Gespräche zwischen Russland und den USA sind weitgehend zum Erliegen gekommen, nachdem der russische Außenminister Sergei Lawrow weitere Treffen mit seinem amerikanischen Amtskollegen John Kerry abgesagt hat.

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