Ausländische Geheimdienstler in Ost-Aleppo namentlich benannt

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Der syrische UN-Botschafter hat am Montag im Anschluss an die UN-Sicherheitsrat-Sitzung, in der eine Beobachtermission für Aleppo beschlossen wurde, die Namen der angeblich in Ost-Aleppo festsitzenden ausländischen Agenten und Militärberater verlesen. Sie sollen in Ost-Aleppo feststecken und darauf warten, dass sie von der Beobachtermission unerkannt herausgeholt werden.

Es sollen aus Saudi Arabien die Geheimdienst- und Militärmitarbeitern Muhammad Ahmad Al-Sabyan, Abd Al-Monaem Fahd Al-Hrej, Ahmad bin Nawfal Al-Drej, Muhammad Hassan Al-Subayi, Qassem Saad Al-Shummari, Ayman Qassem Al-Thalibi sein.

Aus anderen Nationen sollen David Scott Winner (US-Amerikaner), David Schlomo Aram (Israeli), Murtaz Oglacan Oglu (Türke), Muhammad Sheikh Al-Islam Al-Tamimi (Katari), Amajd Qassem At-Tyrawi (Katari) und Muhammad Al-Sharifi Al-Idrissi (Marokkaner) festsitzen.

Der syrische UN-Botschafter Al-Jaafari erklärte: „Diese Individuen der syrischen moderaten Opposition haben ausländische Staatsbürgerschaften und versuchen, aus dem Osten von Aleppo zu flüchten – gemeinsam mit den Terroristen. Und deshalb haben sie, meine Damen und Herren, in den vergangenen drei Tagen diesen hysterischen Schritt im Sicherheitsrat beobachten können. Denn das Hauptanliegen [der Beobachtermission hmw] besteht darin, wie man diese terroristischen Ausländer und Geheimdienstoffiziere, die aus denselben Staaten kommen, die diese Resolution verabschiedet haben, rettet.“
Im Video nach 9:12 min

(hmw/russland.news)

Über den Autor

Hanns-Martin Wietek
Arbeitet als freier Publizist für russische Literatur und Geschichte für verschiedene Medien. Literaturkritiker für buechervielfrass.de und russland.RU. Seit 2003 bei russland.RU zuständig für Kunst und Kultur und stellt russische Künstler vor.