Wie steht es um die Kaliningrader Versorgung?

Wie entwickelt sich der Kaliningrader Einzelhandel nach dem Importverbot für Waren des täglichen Bedarfs? Die führenden Kaliningrader Supermarktketten äußerten sich hierzu gegenüber unserem Medienpartner „klops.ru“

Die Grundaussage besteht darin, dass das Sortiment an Früchten und Käsesorten geringer werden wird. Jetzt sind die Kaliningrader Einzelhändler auf der Suche nach neuen Lieferanten. Im Gegensatz zu den Einzelhändlern aus dem Mutterland, hat Kaliningrad hier eine wesentlich schwierigere Position. Denn die Firmen im großen Russland haben einen wesentlich größeren Bestellumfang als Kaliningrader Firmen (mit einer Million Verbraucher) und somit auch wesentlich günstigere Einkaufskonditionen. Da es sich bei den Waren um Produkte mit kurzem Haltbarkeitsdatum handelt – insbesondere bei Obst und Gemüse – ist auch ein Import über Moskau oder St. Petersburg praktisch bei diesem Warensortiment nicht möglich.

Wie die Generaldirektorin der Supermarktkette „Semja“ mitteilte, hat man keine Schwierigkeiten mit Gemüse, aber bei Früchten müssen zukünftig (vorläufig) Abstriche im Angebot gemacht werden. Dies betrifft Mango, Ananas weniger, da diese nicht sehr gefragt sind, aber Kernfrüchte, die im Wesentlichen aus Spanien importiert werden, sind hiervon stark betroffen. Ein Teil dieser Früchte wird die Supermarktkette zukünftig aus dem Iran und Aserbaidschan erhalten. Auch die Türkei steht auf der Lieferantenliste. Das Problem mit der Türkei besteht jetzt jedoch darin, dass dort die gesamte Ernte unter Quarantäne steht.

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