Wie Linksliberale einen Krieg mit Russland wieder für denkbar halten

Foto: Bundesarchiv, Bild 101I-274-0498-15/ Emskötter  CC BY-SA 3.0Foto: Bundesarchiv, Bild 101I-274-0498-15/ Emskötter CC BY-SA 3.0
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[Von Peter Nowak] – Während immer noch die USA als Hauptkriegsgefahr beschworen wird, formiert sich ein neuer deutscher Patriotismus, der auch ohne die Amerikaner gegen Russland mobil machen würde.

Für die Traditionslinke Ellen Brombacher und ihre Kommunistische Plattform ist das Feindbild noch klar. Wie sie in ihrem Referat am 18. November darlegte, ist die Nato eine „Vorfeldorganisation des US-amerikanischen Imperialismus“.

Damit bringt Brombacher auf den Punkt, was der Common Sense der deutschen Friedensbewegung seit den 1960er Jahren war. Die Nato bediene US-Interessen, die sich im Zweifel gegen Deutschland richten. So prägte man in den 1980er Jahren den Begriff Euroshima und imaginierte, dass Deutschland das Schicksal der von einem Atombombenabwurf zerstörten japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki drohen könne.

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