Russische Verkäufer müssen schwere Verluste hinnehmen, nachdem ukrainische Drohnenangriffe mindestens sieben Lagerhäuser von Wildberries, Russlands größtem Online-Händler, beschädigt haben. Dadurch wurden rund 10 % der Lagerkapazität des Unternehmens zerstört und der Geschäftsbetrieb von Zehntausenden von Unternehmen beeinträchtigt. Die Verkäuferin Inna Marchenko gab an, Waren im Wert von rund 1,5 Millionen Rubel verloren zu haben, während die Inhaberin eines Unternehmens für handgemachtes Toffee, Anna Starostina, Verluste in Höhe von rund 200.000 Rubel meldete. Die Bekleidungsmarke Finn Flare schätzte, dass rund 35.000 ihrer Artikel im Wert von mehr als 100 Millionen Rubel in den von den Bränden betroffenen Wildberries-Lagern gelagert waren. Die russische Regierung prüft derzeit mögliche Unterstützungsmaßnahmen für Wildberries und die betroffenen Unternehmen, unter anderem durch staatlich kontrollierte Banken, Steuererleichterungen oder Subventionen. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bestätigte, dass Gespräche im Gange seien, sagte jedoch, dass noch keine konkrete Entscheidung getroffen worden sei.
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