Verkauf der Heimat bringt eine Million jeden Monat

Foto: commons.wikimedia/Aleksander Kaasik CC BY-SA 3.0

In Kaliningrad wird aktiv Handel mit russischen Migrationsdokumenten und Pässen betrieben. Es scheint ein Nationalitäten-Clan zu existieren, der dieses Geschäft mit der „Heimat“ betreibt. Wer sich nicht adaptiert, hat kaum eine Chance Fuß in Kaliningrad zu fassen. Ein Insider berichtet aus der Szene.

Vor wenigen Tagen veröffentlichte die Kaliningrader Verwaltung des russischen Sicherheitsdienstes FSB eine Aufsehen erregende Meldung. Gleich zwölf Personen wurden verhaftet, die des Terrorismus verdächtigt worden sind und die bereits seit mehreren Jahren in Kaliningrad lebten und sogar einer geregelten Arbeit nachgingen. Sie lebten völlig unauffällig und anscheinend auch legal – bis der FSB zu einer anderen Auffassung zu diesen Bürgern kam. Bei den Verhafteten handelt es sich um Bürger als Mittelasien, die mit einer internationalen Terrororganisation in Verbindung standen. Sie verfügten über legale Dokumente, über Arbeitspatente. Und es erwies sich, dass der Leiter dieser Gruppe seit Jahren in Usbekistan wegen Extremismus gesucht wird und dort auf den Fahndungslisten steht.

Nachdem diese Meldung veröffentlicht worden ist, hatte sich in der Redaktion von REGNUM ein russischer Bürger gemeldet, der im Rahmen des Programms der landsmännischen Rückübersiedler nach Kaliningrad kam, um hier einen neuen Lebensmittelpunkt für sich zu gründen. Über das Gespräch mit ihm, berichtet der Artikel des Informationsportals.

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