USA testen Abwurf von Atombomben-Attrappen, Russland rüstet in Syrien auf

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[Von Florian Rötzer] – Russland wird Frankreichs Resolutionsentwurf ablehnen, syrische Opposition will sich nicht von al-Nusra in Aleppo distanzieren.

In Syrien wird zwar Redebereitschaft signalisiert, aber die Positionen scheinen nicht verrückbar zu sein. Der UN-Sonderbeauftragte für Syrien, Staffan de Mistura, warnte, dass das von Rebellen, d.h. vor allem von al-Nusra-Kämpfern, kontrollierte Ost-Aleppo „völlig zerstört“ werden könnte, wenn die syrisch-russische Offensive weitergeht, obwohl hier noch mehr als 250.000 Menschen leben sollen. Er schlug vor, dass die al-Nusra- oder Fateh Al-Sham-Kämpfer die Stadt, auch unter seinem Geleit, verlassen und dafür Syrien und Russland die Luftangriffe einstellen sollten.

Daran dürften weder die islamistischen Kämpfer noch Syrien und Russland wirklich interessiert sein. Allerdings hatte der russische Außenminister Lawrow versichert, dass man Druck auf Damaskus ausüben werde, den Vorschlag von Mistura zu akzeptieren, wenn sich al-Nusra tatsächlich mit allen Waffen wie vorgeschlagen aus Aleppo nach Idlib zurückzieht. Die gemäßigten Kämpfer, die die Stadt nicht mit al-Nusra verlassen, sollten schriftlich ihre Distanzierung klarstellen. Moskau warf Washington vor, die vereinbarte Feuerpause dadurch nicht eingehalten zu haben, weil nichts getan worden wäre, die gemäßigten Rebellen auch räumlich von al-Nusra-Gruppen zu trennen.

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