USA: Negativwahlkampf mit Janukowitsch und Merkel

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[Von Peter Mühlbauer] – Während Donald Trump Hillary Clinton mit der deutschen Bundeskanzlerin vergleicht, versuchen Parteigänger der Demokraten den Milliardär mit dem gestürzten ukrainischen Staatspräsidenten in Verbindung zu bringen.

Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat seine demokratische Konkurrentin Hillary Clinton auf einer Wahlkampfveranstaltung in Youngtown im US-Bundesstaat Ohio mit der deutschen Bundeskanzlerin verglichen, um Wähler vor ihr zu warnen: „Hillary Clinton“, so Trump mit Verweis auf die Migrationspolitik der CDU-Politikerin, wolle „Amerikas Angela Merkel werden“, was für die USA unter anderem in Sachen Kriminalitätsanstieg „eine Katastrophe“ bedeuten würde. „Unser Land“, spielte der Milliardär auf Massaker und Unruhen in der jüngsten Zeit an, „hat genug Probleme – wir brauchen nicht noch weitere.“

Clintons Wahlkampfmanager Robby Mook versucht währenddessen Trump in den Augen amerikanischer Wähler zu diskreditieren, indem er ihn mit dem Kreml in Verbindung bringt und eine „Offenlegung“ der Verbindungen seiner Mitarbeiter und Berater zu Russland fordert. Er habe nämlich, so Moock zur Presse, „von weiteren beunruhigenden Verbindungen zwischen Trumps Team und Pro-Kreml-Elementen in der Ukraine erfahren“.

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