US-Panzerbrigade mit logistischen Problemen von Bremerhaven nach Polen gebracht

Foto: Wikipedia/US ARMY, HQ VCorps, VCI, Richard Bumgardner Public Domain

[Von Florian Rötzer] – Kurz vor Amtsantritt von Trump wurde, auch zur Demonstration einer schnellen transatlantischen Truppenverstärkung, noch schnell eine Brigade zum Schutz gegen die beschworene russische Aggression nach Europa verlegt.

In der Ungewissheit über Trumps Außenpolitik hatte die Obama-Regierung auch militärpolitisch im Oktober 2016 mit der größten Munitionslieferung seit dem Kalten Krieg in Form von 620 Containern und der Entsendung einer zusätzlichen Panzerbrigade mit 3500 Mann und schwerem Gerät nach Osteuropa noch ein Zeichen gesetzt.

Die Verstärkung, die als größte Truppenverlegung seit dem Kalten Krieg gilt, sollte im Rahmen der Operation Atlantic Resolve den osteuropäischen und baltischen Staaten signalisieren, dass die USA zu der Nato-Verpflichtung steht, aber auch Russland gegenüber demonstrieren, dass trotz möglicher Veränderungen der amerikanisch-russischen Beziehungen mit Trump die „kollektive Sicherheit“ bestehen bleibt und mit der Militärpräsenz und den Militärübungen der Machtkonflikt aufrechterhalten werden soll (Pentagon stockt Truppen in Europa auf). Zuvor war das Pentagonbudget für die European Reassurance Initiative (ERI) noch schnell vor der Wahl auf 3,4 Milliarden US-Dollar erhöht und damit vervierfacht worden.

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