US-Militärdokument schildert Strategie für Häuserkampf in „modernen Stalingrads“

Foto: commons.wikimedia/Lance Corporal Antonio J. Vega, U.S. Marine Corps Public Domain
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[Von Eric London] – Anfang Dezember veröffentlichte das War College der US Army ein 163-seitiges Dokument mit dem Titel „Militärische Krisensituationen in Megastädten und Metropolen.“ Die Militärakademiker Dr. Phil Williams und Werner Selle schildern die Pläne der USA für totale Kriegführung in großen Metropolregionen auf der ganzen Welt. Ihre in kaltem und berechnendem Militärjargon verfassten Vorschläge würden mit großer Wahrscheinlichkeit zu einem Atomkrieg führen.

Zu Beginn des Artikels heißt es, die Vereinigten Staaten würden vermutlich „in der nicht allzu weit entfernten Zukunft in militärische Krisensituationen in Großstädten verwickelt werden.“ An einer anderen Stelle nennen die Autoren den Angriff auf große internationale Metropolen „so herausfordernd wie unvermeidlich.“

Das Dokument beschreibt eine Zukunft, die von Tod, Zerstörung und menschlichem Leid auf einem historisch beispiellosen Niveau geprägt ist. Kriegführung in urbanem Gebiet „wird dafür sorgen, dass die Schlachtfelder dicht besiedelt sein werden. Zivilisten werden nicht mehr nur Unbeteiligte sein, die man umgehen oder meiden muss, sondern ein integraler Bestandteil des Schlachtfeldes.“

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