Unternehmerverband fordert systematische Lösung für Problem der Interneteinschränkungen

Unternehmerverband fordert systematische Lösung für Problem der Interneteinschränkungen

Die Einschränkungen des mobilen Internets in Russland haben das Leben für Unternehmen und Bürger erschwert. Deshalb muss eine umfassende Lösung für dieses Problem gefunden werden. Dies erklärte der Vorsitzende des Russischen Verbandes der Industriellen und Unternehmer (RSPP), Alexander Schochin, auf dem 35. Kongress der Organisation.

Die Einschränkungen seien sicherheitsbedingt, weshalb es notwendig sei, den Betrieb von Websites aus der Weißen Liste zu gewährleisten.

„Ein separates Thema ist die Einschränkung des mobilen Internets, die sowohl Unternehmen als auch Bürgern das Leben erschwert hat. Angesichts der hohen Verbreitung mobiler Technologien in unserem Leben hoffen wir jedoch, dass hier eine systematische, ausgewogene Lösung gefunden wird, auch wenn wir uns bewusst sind, dass dies keine leichte Aufgabe ist“, sagte Schochin.

Die Einwohner Moskaus haben seit Anfang März Probleme mit dem Zugang zum Internet und zum Mobilfunk. Die Einschränkungen würden so lange wie nötig gelten, erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, am 11. März. Er bezeichnete die Unannehmlichkeiten als eine erzwungene Reaktion auf die „immer raffinierteren“ Angriffe seitens der Ukraine.

Die Mobilfunkanbieter informierten ihre Kunden über eine vorübergehende Einschränkung des mobilen Internets aus Sicherheitsgründen. In den Benachrichtigungen hieß es zudem, dass Dienste, die auf der Weißen Liste des russischen Digitalministeriums stehen, auch während der Einschränkungen weiterhin verfügbar bleiben. Am 24. und 25. März erhielten Kunden von MTS, Beeline, Megafon und Tele2 eine SMS, die sie über die Wiederherstellung des mobilen Internets in Moskau informierte.

Im Kreml wurde die Frage nach der Aufhebung der Beschränkungen im Zusammenhang mit der „vorübergehenden Bedrohung“ an die russischen Sicherheitsdienste weitergeleitet. Dmitri Peskow erklärte, dass die Sicherheitsdienste „die Maßnahmen ergreifen, die zur Abwehr der jeweiligen Bedrohungen erforderlich sind“.

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