Umkämpfte Meinungsfront im Internet

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[Andreas von Westphalen] Trolle im Westen und im Osten.

Über 400 vom Kreml bezahlte „Internettrolle“ schreiben angeblich täglich in 12-Stunden-Schichten Beiträge und Kommentare, wie die russischen Zeitungen Moi Rajon und Nowaja Gaseta berichten („Putins Trolle“ und der freie Fluss der Information). Dabei unterhalten die Schreiberlinge Tausende von individuellen Social-Media-Konten. Belegt wird dies mit einem Interview einer ehemaligen Mitarbeiterin und mit Dokumenten.

Berthold Kohler kommentiert in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: „Unverkennbar ist, dass das Internet für einen Desinformationskrieg missbraucht wird: um Lügen in die Welt zu setzen, um Zweifel an missliebigen Darstellungen zu säen und um Kommentatoren, die anderer Meinung sind, mit Beschimpfungen und Drohungen einzuschüchtern.“ Er urteilt, „Für den Kreml ist Propaganda ebenso ein legitimes Mittel der Politik wie militärische Gewalt.“

Anstatt aber wie Paul Schreyer der Frage nachzugehen, ob diese angeblichen Internettrolls tatsächlich für den Kreml arbeiten …

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