Türkei fliegt Luftangriffe auf kurdische Stellungen in Syrien

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Juncker will derzeit nicht über türkische Menschenrechtsverletzungen reden.

[Elke Dangeleit] Seit Montagabend bombardiert die türkische Luftwaffe Stellungen der YPG/YPJ in Syrien, weil diese eine Offensive gegen den IS bei Jarabulus, einem der letzten Schlupflöcher des IS zur Türkei, westlich von Kobane, gestartet haben. Die US-Koalition unterstützt die Kurden aus der Luft. Scharfschützen der türkischen Armee sollen von türkischem Territorium auf YPG/YPJ-Stellungen nahe dem syrischen Dorf Zormaghar, westlich von Kobane, geschossen haben. Gleichzeitig hat der IS Selbstmordattentäter gegen die Stellungen der YPG geschickt. Ein Zufall?

Nein. Die Türkei hatte mehrfach angekündigt, dass sie einen nächsten Zusammenschluss, wie bei den Gebieten von Kobane nach Cizire, was den Durchgang von IS-Kämpfern und Waffen unterbunden hatte, von kurdischen Gebieten im Grenzbereich zur Türkei auf syrischem (!) Territorium Richtung Afrin nicht zulassen werde. Ministerpräsident ‪Davutoglu sagte:

Wir haben die PYD zwei Mal bombardiert. (…) Die PYD wird den Euphrat-Fluss Richtung Westen nicht überqueren. Wir haben in der Vergangenheit angekündigt, dass wir sie bei dem Versuch bombardieren werden. Und nun haben wir sie zwei Mal bombardiert.

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