Trump, die Russen und „goldene Duschen“

Foto: Gage Skidmore. Illustration: TP CC BY-SA-3.0 via Telepolis
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[Von Peter Mühlbauer] – Gestern berichteten CNN und mehrere andere US-„Leitmedien“ darüber, dass der noch amtierende US-Präsident Barack Obama und sein designierter Nachfolger Donald Trump von Geheimdienstmitarbeitern offiziell über Berichte informiert worden seien, dass Russland „kompromittierende persönliche und finanzielle Informationen über Mr. Trump“ habe. Buzzfeed veröffentlichte dazu sogar eine 36-seitige Memosammlung, die angeblich von einem ehemaligen Agenten des britischen Auslandsgeheimdiensts MI6 stammt.

Diese Sammlung, die Trump selbst mit den Attributen „Fake News“ und „Hexenjagd“ belegte, enthält einige Behauptungen, die zu offensiv aufmerksamkeitstauglich klingen, als dass man sie ohne weitere Bestätigung glauben könnte: Zum Beispiel, dass der russische Geheimdienst über ein Video verfüge, auf dem zu sehen ist, wie Trump in einem Hotelzimmer in Russland, in dem vor ihm die Obamas übernachteten, mit Prostituierten eine Golden-Shower-Orgie feiert.

Gegen eine Echtheit der Memos spricht beispielsweise, dass die Wortwahl darin nicht den offiziellen Vorgaben der Geheimdienste entspricht, wie Gateway Pundit herausfand. Auch die Behauptungen, dass sich Trumps Rechtsanwalt Michael Cohen in Prag mit russischen Agenten traf und einen Verwandten hat, dessen Datscha neben der Wladimir Putins steht, lassen sich Cohens Auskunft nach sehr leicht widerlegen.

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