„Tagebuch-Mörderin“ laut Gericht keine Serienmörderin

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Tamara Samsonowa, die vor einem Jahr als blutrünstige „Tagebuch-Mörderin“ verhaftet wurde, ist wider Erwarten nur wegen eines einzigen Mordes verurteilt worden. Das, obschon zahlreiche Blut- und Giftspuren anderer mysteriöser Todesfälle ziemlich eindeutig zu ihrer Haustür an der Dmitrow-Strasse führen.

Der skandalöse Fall der „Babuschka Jaga“, kam  26. Juli 2015 ans Licht als unweit des Hauses Nr. 10  an der Dmitrow-Strasse im Petersburger Stadtteil Kuptschino die Leiche der 79-jährigen Walentina Ulanowa gefunden wurde. Bald geriet die 68-jährige Tamara Samsonowa aus dem Nachbarhaus in Verdacht, die mit dem Opfer zusammengelebt hatte und bei der Blutspuren am Duschvorhang und an Messern gefunden wurden.

Leiche zerstückelt und in der Umgebung entsorgt

Wie sie bald gestand, hatte sie Ulanowa zuerst vergiftet, dann die Leiche zerteilt und die Teile in der Umgebung entsorgt. Allerdings ist bis heute unklar, wie es ihr gelang 50 Tabletten Phenazepam, ein Mittel, das unter anderem gegen Epilepsie verschrieben wird, in einen Salat zu mischen, ohne dass das Opfer den Nebengeschmack bemerkte. Der Mord konnte ihr jedoch anhand der Aufzeichungen von Überwachungskameras nachgewiesen werden, die sie beim Wegtragen der Leichenteile filmte.

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