Syrien: Medienkampagne für US-Militärschläge

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[Von Thomas Pany] – Mit einer einäuigen Darstellung des Konflikts wird die Eskalation geschürt – mit dem Risiko einer direkten Konfrontation zwischen den USA und Russland.

Wie der Charme der Dschihadisten aussieht, lässt sich schön am Scheich Abdallah Muhammad al-Muhaysini studieren. Der al-Qaida-Mann ist hollywoodreif. Vor ein paar Tagen gab er ein Interview zur Lage. Man braucht keine Untertitel, um zu verstehen, wie al-Muhaysini auf die Aussicht reagiert, dass Aleppo von Schiiten erobert wird, ab Minute 23 genügen 30 Sekunden. Er ist sehr wütend. Auch Zuschauer, die kein Arabisch verstehen, können das Wort „Russia“ heraushören.

Anders als beim Todenhöfer-Interview handelt es sich hier ohne Zweifel um einen authentisches Sprachrohr der mächtigsten syrischen Opposition. Al-Muhaysini, gilt als der einflussreichste Ideologe der Dschihadisten in Syrien, zuständig für Indoktrinierung und Rekrutierung. Dazu wurde auch das Interview geführt, das auf YouTube gepostet ist. Dreierlei lässt sich daraus ableiten.

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