Sportgymnastik-EM 2014: Viel Gold für Russland [mit Fotos]

Alles nach Plan bei den Juniorinnen - Kudrjawzewa Top und Mamun patzt bei der Elite - Gruppe mit Gold und Silber

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Viel Licht und nur ein bisschen Schatten herrschte für die russische Mannschaft bei der aktuell stattgefundenen Sportgymnastik-Europameisterschaft in Baku in Aserbaidschan.

Während der eine russische Sportgymnastik-Star, Jana Kudrjawzewa, bei der diesjährigen Europameisterschaft in Baku die Erwartungen ihrer Fans erfüllte, klappte es bei ihrer Mannschaftskameradin und Mitfavoritin Margarita Mamun nicht so gut. Kudrjawzewa wurde am Ende Mehrkampf-Weltmeisterin von Staniouta (Weißrussland) und Risatdinowa (Ukraine), den aktuell wohl besten Gymnastinnen außerhalb von Russland. Nach Patzern bei Reifen und Keulen rutschte Mamun hingegen auf Rang fünf zurück, was für sie eine ungewöhnlich schlechte Platzierung ist. Hingegen klappte bei den russischen Juniorinnen wirklich alles nach Plan und nach den Gerätefinals waren vier von vier Goldmedaillen an Russinnen vergeben, darunter zwei an Irina Annenkowa. Pro Finale war aus jedem Land nur eine Gymnastin bei diesem Wettbewerb startberechtigt, sonst hätte es bei den Juniorinnen aus Russland wohl noch mehr Edelmetall gegeben.

Russische Gruppe mit Gold und Silber

Bei den Gruppen holten die Russinnen Gold mit drei Bällen / zwei Bändern und mussten sich an den Keulen lediglich den Bulgarinnen geschlagen geben und errangen Silber. Besonders bejubelt wurde im neu erbauten „Gymnastiktempel“ der Hauptstadt von Aserbaidschan die eigene Gruppe bei der Silbermedaille an den Keulen. Viele hochklassige Fotos geschossen hat bei der EM unser Sportgymnastik-Spezialist Barny Thierolf. Eine Auswahl der Aufnahmen der russischen Mannschaft findet sich sowohl hier als auch bei unseren Seiten in Sozialen Netzwerken.

Fotos: (c) Barny Thierolf / russland.RU