Sowjetische Soldaten liegen unter Asphalt und Beton

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Nach Meinung von Dmitri Filatow, Mitglied der Organisation „Gedenken“ liegen gefallene sowjetische Soldaten unter Kaliningrader Gebäuden und Asphalt. Einen Teil der Schuld an diesem Zustand gibt er den Wehrkommandos.

Der größte Teil der Friedhöfe und Beerdigungsstätten in Kaliningrad und im Kaliningrader Gebiet, einschließlich der Stätten für sowjetische Soldaten, sind nirgendwo registriert. Darüber informierte am 11. März Dmitri Filatow aus der Assoziation der Suchgruppen „Gedenken“. Er meinte hiermit sogenannte Erstbeerdigungsstätten, also Stätten, an denen größtenteils die Soldaten gefallen und an Ort und Stelle beerdigt worden.

„Solche Beisetzungsstätten waren in der Stadt viel mehr, als jetzt bekannt. Und ich habe keine Zweifel, dass 98 Prozent der sterblichen Überreste der Soldaten in solchen Gräbern liegt“, – so Filatow.

Nach seiner Meinung sind an diesem Umstand die Wehrkommandos schuld, die damals verpflichtet waren, solche Orte auf Karten einzutragen. Diese haben die Arbeit äußerst unbefriedigend erfüllt. Außerdem sind die vorhandenen Archive mehrmals umgezogen und dabei sind Dokumente verloren gegangen, bei Feuer verbrannt oder irgendwie anders verschwunden.

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