Sonderermittler weitet Untersuchung von Trumps Russland-Kontakten aus

Foto: TV-Screenshot
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[von Barry Grey] Laut Medienberichten will Sonderermittler Robert Mueller seine Untersuchung der angeblichen russischen Einflussnahme auf die amerikanische Präsidentschaftswahl und der Zusammenarbeit von Trumps Wahlkampfteam mit Russland ausweiten. Gleichzeitig bringt der wachsende Konflikt in der herrschenden Klasse und dem Staat seit langem gärende Konflikte zum Ausbruch.

Am Freitag führte die interne Krise zum Rücktritt von Trumps Pressesprecher Sean Spicer. Einen Tag später trat auch der Sprecher von Trumps externem Anwälteteam Mark Corallo zurück; am gleichen Tag wurde außerdem der Chefanwalt Marc Kasowitz seines Postens enthoben.

Zuvor hatte Trump in einem ungewöhnlichen Interview mit der New York Times seinem eigenen Justizminister Jeff Sessions vorgeworfen, er habe sich bei der Ermittlung um die Russland-Kontakte aus der Affäre gezogen. Im weiteren Verlauf kritisierte er auch den stellvertretenden Justizminister und amtierenden Chef des FBI. Er warf Mueller Interessenkonflikte vor und kritisierte dessen Entscheidung, die Geschäftsbeziehungen von Trump, seiner Familie und engen Verbündeten zu untersuchen. Dies sei „Verstoß“ gegen sein Mandat als Sonderermittler, so Trump.

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