Schwerkriminelles Russland-Inkasso [Video]

Viele Russen bekommen von Banken allgemein keine Kredite – denn bei Privatleuten sind die Anforderungen an die Sicherheiten hoch.

An Geld kommt man dennoch einfach, wenn man es braucht – über kleine, private Kreditbüros, die es überall gibt und bei denen man nur einen Ausweis vorlegen muss, um Bares zu erhalten. Doch hier sind nicht nur die Zinsen exorbitant hoch –  richtig ungemütlich wird es erst für Leute, die ihre Rückzahlungsvereinbarung nicht einhalten. Denn die Inkassofirmen, die von solchen Büros beschäftigt werden – in Russland „Kollektoren“ genannt – arbeiten oft nicht nur am Rande der Legalität, sondern weit jenseits davon. Anna Smirnowa berichtet aus dieser Grauzone in Sankt Petersburg, wo es im letzten Jahr gleich eine Reihe spektakuläre Kriminalfälle in diesem Zusammenhang gab – von der Brandstiftung über Vermisste bis hin zu einem handfesten Mord. Denn während der Wirtschaftskrise 2016 ging sowohl die Zahl der Kunden der Kreditbüros als auch die krimineller Beitreibungen in der Presse nach oben.

Anna Smirnowa mit News aus Sankt Petersburg hat unter http://www.petersburg.life eine eigene Homepage und gibt es immer Mittwochs bei russland.TV.

Über den Autor

Anna Smirnowa
Ich lebe in Sankt Petersburg und bin für russland.TV in meiner Heimatstadt unterwegs – vor und hinter der Kamera, mit Themen mitten aus dem Petersburger Leben, mit aktuellen News von dort und allgemein aus Russland – oder auch einmal auf Reisen im Norden unseres Landes. Von meiner Ausbildung her bin ich studierte Germanistin, jetzt hauptberufliche Journalistin und bin glücklich meine Heimatstadt mit ihrer jungen Szene, ihrer Kultur und vielen Hintergründen den Deutschen näher bringen zu dürfen. Meine eigene Reihe bei russland.TV heißt Petersburg.life und zeigt Mittwochs meine Stadt aus der Sicht einer Einheimischen und weitere interessante Fakten aus russland. Daneben verwalte ich unseren Channel bei Instagram mit vielen schönen Fotos aus Russland sowie backstage von uns.