Saakaschwili setzt auf Trump-Rhetorik in der Ukraine

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[Jens Mattern] Der einstige georgische Präsident, der in die USA geflohen ist, wurde von Poroschenko in die Ukraine geholt und jetzt fallengelassen

Ist Trumps Anti-Establishment-Rhetorik Vorbild für einen politischen Siegeszug des ehemaligen georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili in der Ukraine? Der Politiker hatte Anfang November als Gouverneur von Odessa hingeschmissen. Saakaschwili wirft Poroschenko mittlerweile vor, das alte Oligarchensystem wieder etablieren zu wollen und strebt selbst durch Neuwahlen das Amt des Ministerpräsidenten an.

Trumps Wahlerfolg habe in der Ukraine, sagt Saakaschwili, „einen besonderen Widerhall. In der Ukraine sind alle Eliten verdorben, den Medien wird nicht vertraut, das ganze Establishment hat nicht das Vertrauen der Menschen.“

Der 48-Jährige kennt Trump seit zwanzig Jahren, beide zeigen sich öffentlich ihre gegenseitige Wertschätzung. Durch seinen guten Kontakt hofft der Georgier, dass der künftige US-Präsident die Sanktionen gegen Russland aufrechterhält und die Ukraine mit Waffen versorgt.

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