Die UN-Sonderberichterstatterin Mariana Katzarova warnte davor, dass Russlands Repressionen zunehmend über seine Grenzen hinausgehen und Dissidenten, Journalisten, Menschenrechtsverteidiger und andere im Exil lebende Personen ins Visier nehmen. Vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf forderte Katzarova verstärkte Schutzmaßnahmen gegen den mutmaßlichen Missbrauch von Interpol, Auslieferungsverfahren, Finanzsystemen und digitalen Instrumenten. Sie appellierte an die Staaten, ein verbindliches UN-Übereinkommen gegen transnationale Repressionen zu entwickeln und diejenigen zu schützen, die von einer erzwungenen Rückführung bedroht sind.
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