Russlands UN Botschafter Nebensja zu Sanktionen gegen russische Streitkräfte und Sicherheitskräfte

Russlands UN-Botschafter Wassili Nebensja hat die Entscheidung der Vereinten Nationen, russische Streitkräfte und Sicherheitskräfte wegen mutmaßlicher konfliktbezogener sexueller Gewalt auf ihre Sanktionsliste zu setzen, scharf zurückgewiesen. In einer Rede im UN-Hauptquartier in New York bezeichnete Nebensja den Schritt als „voreingenommen und politisch motiviert“. Er argumentierte, die Anschuldigungen seien unbestätigt, es fehle an ausreichenden Daten und sie ließen kein systematisches Muster erkennen. Weiterhin behauptete er, der UN-Bericht sei schlecht strukturiert und scheine darauf abzuzielen, Russland zu diskreditieren. Zudem warf er Kiew vor, sich der Überprüfung zu entziehen. Russland beteuert, wiederholt zusätzliche Informationen zu den Anschuldigungen angefordert, aber keine Antworten erhalten zu haben, und bekräftigt sein Bekenntnis zum Völkerrecht und zum Schutz der Zivilbevölkerung.

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