Russland und Türkei vor schwerem Konfikt

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Aufs schärfste verurteilt hat der russische Präsident Wladimir Putin den Abschuss eines russischen Kampfflugzeugs vom Typ Su-24 durch türkische Abfangjäger am Dienstagmorgen gegen 09.20 Uhr MEZ. Einen „Schlag in den Rücken von der Hand der Komplizen des Terrorismus“ nannte er den Akt wenige Stunden später nach einem Gespräch mit dem jordanischen König Abdullah II in Sotschi.

Putin unterstrich, dass Russland die Türkei immer als „engen Nachbarn“ und befreundete Nation angesehen habe: „Ich weiß nicht, wer das für nötig gehalten hat, was heute geschah, aber ganz gewiss nicht wir.“

„Maschine war im syrischen Luftraum“

„Wir wissen zuverlässig, dass die Maschine sich im syrischen Luftraum befand“, hatte zuvor die Reaktion aus dem russischen Verteidigungsministerium gelautet. Die erste offizielle Bestätigung kam aus dem türkischen Generalstab: ein fremdes Flugzeug unbekannter Nationalität habe den türkischen Luftraum verletzt, sei binnen fünf Minuten zehnmal gewarnt und um 08.20 Uhr MEZ den internationalen Einsatzregeln gemäß abgeschossen worden. Im Internet verbreiteten sich Videos mit Aufnahmen der brennenden Maschine sowie zweier weißer Fallschirmen vor strahlend blauem Himmel.

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