Russland- NATO- Rat wird Wikileaks- Veröffentlichung besprechen

Dmitry Rogozin, Russia's new ambassador to NATO, speaks at a press conference in Moscow, 24 January 2008. Rogozin expressed doubts that neighboring countires Ukraine or Georgia would ever become members of NATO. AFP PHOTO / ALEXANDER NEMENOV (Photo credit should read ALEXANDER NEMENOV/AFP/Getty Images)
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Am Mittwoch findet eine Sitzung des Russland- NATO- Rates statt. Auf der Tagesordnung werden unter anderem Fragen um die kürzlich von der Internetplattform Wikileaks veröffentlichten Dokumente stehen. Das machte am Dienstagabend der ständige Vertreter der Russischen Föderation bei der NATO, Dmitri Rogosin, deutlich.

„Eine politische Reaktion der NATO hierauf muss erfolgen, denn wir können es nicht fassen. Die Situation ist unschön“, meinte Rogosin.

„Wem sollen wir glauben? Denjenigen, die Wikileaks benutzen und heimlich einen Plan zum Schutz Polens und der Baltikum-Staaten vor einer Bedrohung durch ‚den schrecklichen russischen Bären‘ erarbeiten? Oder denjenigen, die sagen, Russland sei ihr wichtiger Partner? Diese Herangehensweise ist heuchlerisch“, erklärte er.