Russischer Nationalist Alexander Dugin Stargast bei rechtsextremen Treffen

Alexander Dugin
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[Silvio Duwe] Rechtsextreme Eurasien-Anhänger treffen sich in einem Bio-Hotel in Zeulenroda.

Die extreme Rechte in Deutschland sucht Verbündete schon seit längerem über Ländergrenzen hinweg. Besonders viel gelegen ist der Szene an der deutsch-russischen Freundschaft. Einer der Vordenker dieses Bündnisses war am Wochenende zu Besuch in Deutschland: Alexander Dugin, ein ehemaliger Politikprofessor der Moskauer Lomonossow-Universität und Mitbegründer der Nationalbolschewistischen Partei und später Gründer der Eurasischen Partei.

Dugins Leitideen sind der Kampf gegen den westlichen Liberalismus in Form der EU und der USA. Sein Ziel ist die Eurasische Union von Wladiwostok bis Lissabon. Dieses Ziel will Dugin mit einer Art heiligem Krieg erreichen: „Wir haben dem Liberalismus einen globalen Dschihad erklärt, da der Liberalismus ebenfalls ein Kreuzzug gegen die Menschlichkeit ist.“

Einmal im Jahr lädt die rechtsextreme Monatszeitschrift „Zuerst!“, die sich den Beinamen „Deutsches Nachrichtenmagazin“ gegeben hat, zu einem großen Lesertreffen ein. Ein Wochenende lang gibt es Vorträge von rechtsintellektuellen Rednern. Das Lesertreffen findet dabei regelmäßig unter strenger Geheimhaltung statt, um Gegenproteste möglichst zu verhindern – man möchte ungestört tagen.

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