Russische Verkehrspolizei künftig mit Zivilstreifen unterwegs

Foto: Eugen von Arb/SPZ (c)Foto: Eugen von Arb/SPZ (c)
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Am 12. November hat die Moskauer Verkehrspolizei (DPS) begonnen, den Verkehr durch Zivilstreifen überwachen zu lassen – bald soll das in ganz Russland möglich sein. Die Massnahme kann verkehrsberuhigend wirken, bietet aber gleichzeitig neue Möglichkeiten für Betrüger.

Die 30 zivilen Polizeiwagen wurden auf Befehl des Moskauer Polizeichefs Anatoli Jakunin auf Streife geschickt, um Verkehrs-Rowdies zu bestrafen. Laut dem Pressedienst der Moskauer Polizei hatte man vorher bereits eine zivile Verkehrsüberwachung getestet und dabei innert weniger Stunden mindestens 15 Lenker dingfest, welche die Verkehrsregeln grob missachteten. Einer von ihnen sei sogar ein gesuchter Verbrecher gewesen. In Russland würden sich zwar die meisten Autolenker in der Gegenwart eines Polizeiwages korrekt verhalten, doch mittlerweile gäbe es zuviele Fälle, in denen Verkehrs-Rowdies sogar dann die Regeln offen überträten.

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