Reaktionen aus dem Ausland

Der Sprecher der EU für Außen- und Sicherheitspolitik hat folgende Erklärung abgegeben:
„Unsere Gedanken gehen an die Völker Russlands und vor allem an diejenigen, die bei der heutigen Explosion in der Metropole Sankt Petersburg geliebte Menschen verloren haben. Wir wünschen denjenigen, die verletzt worden sind, eine rasche Erholung.
Die Europäische Union verurteilt alle Gewaltakte auf das Schärfste.
Die Hohe Vertreterin / Vizepräsidentin, Federica Mogherini, hat im Namen der Europäischen Union ein Beileidschreiben an den russischen Außenminister Sergej Lawrow geschickt.
Auf Twitter schrieb sie „Zusammen mit den EU-Außenministern die Nachrichten aus St. Petersburg verfolgend, sind unsere Gedanken bei allen Menschen Russlands.“

Außenminister Sigmar Gabriel sagte am Rande des Rates für Auswärtige Beziehungen in Luxemburg zu der Explosion in der U-Bahn von St. Petersburg:
„Mit tiefer Bestürzung verfolge ich die furchtbaren Nachrichten aus St. Petersburg.
Noch wissen wir nicht, was genau sich ereignet hat und kennen die Hintergründe nicht. Vieles aber deutet derzeit darauf hin, dass es sich um einen hinterhältigen Anschlag auf unschuldige Menschen handelt, die einfach nur ihrem Alltag nachgegangen sind. Ein solcher verbrecherischer Akt wäre durch nichts zu rechtfertigen.
In diesen dunklen Stunden sind wir in Gedanken bei unseren Freunden in Russland, den Opfern und ihren Familien.“

Der Sprecher von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Steffen Seibert, schrieb auf Twitter: „Das sind furchtbare Nachrichten aus St. Petersburg: Unser Mitgefühl gilt allen Betroffenen und ihren Familien.“

Auch Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg drückte sein „tiefstes Mitgefühl“ aus.

Der Vorsitzende der Deutsch-Russischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestags, Bernhard Kaster (CDU), sagte, der mutmaßliche Anschlag mache ihn „sehr betroffen“.

Der ukrainische Außenminister Pawlo Klimkin schreibt auf Twitter „Ich drücke mein Beileid den Familien der Getöteten und Verletzten aus. Wir werden prüfen, ob unter den Opfern auch Ukrainer sind“.

Der Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Alexander Graf Lambsdorff, hat den Menschen in Russland im Namen der Freien Demokraten seine Anteilnahme ausgesprochen. „Dass sich diese Tragödie in St. Petersburg zugetragen hat, Russlands Tor zum Westen, dem sich viele Menschen in Deutschland und Europa eng verbunden fühlen, macht besonders betroffen“. Vieles deute auf einen Terroranschlag hin und dies zeige, „dass Russland und die EU ein gemeinsames Interesse daran haben, den Terrorismus gemeinsam, entschlossen und wirksam zu bekämpfen“.

Der Generalsekretär des EU-Rates Thorbjorn Jagland sagte: „Ich bin schockiert und traurig über die Explosionen in St. Petersburg und ich drücke unserem Mitgliedsland mein aufrichtiges Beileid aus“.

Der belgische Außenminister schrieb auf Twitter „Ich drücke den Familien der Opfer mein Beileid aus und denke an alle bei der Explosion Verwundete.“

Der Präsident der Parlamentarischen Versammlung des Europa-Rates (PACE) Pedro Agramunt sagte ebenfalls auf Twitter „Ich bin verstört von den Nachrichten aus #St. Petersburg, besonders weil ich letzte Woche dort war. Eine schreckliche Tragödie. Meine Gedanken sind bei den Opfern und Verletzten.“

Der britische Außenminister Boris Johnson „Ich bin erschrocken über die Explosionen in St. Petersburg. Mein Mitgefühl ist bei den Opfern und ihren Angehörigen“, schreibt er auf Twitter.

Der Generalsekretär der OSZE Lamberto Zannier spricht ebenfalls sein Mitgefühl aus. „Schreckliche Neuigkeiten über die Explosionen in der Metropole St. Petersburg. Mein tiefstes Beileid an die Familien der Opfer.“

Der estländische Premierminister Juri Ratas drückt sein Mitgefühl auf Twitter aus: „Mein aufrichtiges Beileid für die Angehörigen des Attentats, ich wünsche den Verletzten baldige Erholung.“

Maria Olson, die Sprecherin des US-Botschafters in Russland kondoliert den Freunden und Angehörigen der bei der Explosion in der Metro Getöteten.
„Schockiert und traurig über die Explosionen in St. Pete und den dabei Getöteten und Verletzten. Unsere Herzen gehen zu den Opfern und ihren Familien.“

[Hanns-Martin Wietek/russland.news]

Über den Autor

Hanns-Martin Wietek
Arbeitet als freier Publizist für russische Literatur und Geschichte für verschiedene Medien. Literaturkritiker für buechervielfrass.de und russland.RU. Seit 2003 bei russland.RU zuständig für Kunst und Kultur und stellt russische Künstler vor.