Putin reagiert auf Las Vegas-Massaker

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Der russische Präsident Wladimir Putin hat heute mit Entsetzen auf den blutigsten Schusswaffengebrauch in der jüngeren US-Geschichte reagiert. In einem Beileidstelegramm an seinen amerikanischen Amtskollegen Donald Trump bezeichnete er das Verbrechen „entsetzlich in seiner Grausamkeit“. Den Opfern und ihren Angehörigen sprach Putin sein Beileid aus, wie der Kreml in Moskau mitteilte.

Bei einem Amoklauf im US-amerikanischen Glücksspielparadies Las Vegas wurden gestern Abend während eines Countrymusik-Festivals mindestens 58 Menschen getötet. Nach Angaben der Behörden gab es bislang über 500 Verletzte, man geht davon aus, dass die Zahlen noch nach oben korrigiert werden müssen.

Der mit einem Gewehr bewaffnete, 64-jährige Schütze soll demnach wahllos in die Menge geschossen haben. Ein Augenzeuge berichtete gegenüber der Deutschen Presseagentur dpa, die Menschen seien „gefallen wie Fliegen“. Wie die örtliche Polizei mitteilte, soll der Attentäter kurz darauf in seinem Hotelzimmer tot aufgefunden worden sein. Die Behörden gehen davon aus, dass sich der Mann selbst getötet hat. In dem Zimmer wurden mindestens zehn weitere Gewehre sichergestellt.

Brian Sandoval, der Gouverneur des US-Bundesstaats Nevada, bezeichnete die Tat als „tragisch und abscheulich“. Präsident Donald Trump sei von dem Vorfall schockiert gewesen, heißt es. Wladimir Putin wünschte den Verletzten zudem eine baldige Genesung.

[mb/russland.NEWS]

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Michael Barth
1961 in Nürnberg geboren und von da aus ab 1979 die große weite Welt erkundet. Die Wege führten anfangs nach Klein- und Mittelasien und waren stets das Ziel. Immer mit im Gepäck, der sehnsüchtige Blick auf die schier unerreichbare UdSSR. Dann fiel der eiserne Vorhang, die Pfade führten nach Nordosten. Durch einen glücklichen Umstand tat sich letztendlich Russland auf. Der berufliche Werdegang verlief zunächst sehr unjournalistisch. Ständig auf der Suche nach neuen Aufgaben und Herausforderungen war nach der Ausbildung zum Kirchenmaler vom Krematoriumsarbeiter bis zum R’n’R Caterer so ziemlich alles dabei, was Abenteuer und Ungewöhnlichkeit versprach. In Russland kam 2008 der Journalismus hinzu. Weltenbummeln und schreiben – perfekt. Zuerst bei einer kleinen Gazette und ab 2012 ernsthaft im Feuilleton bei russland.RU. Seit 2014 dort Chefredakteur.